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75 Jahre nach Hiroshima

UN-Generalsekretär und Kirchen fordern Atomwaffenverbot

Gerasimov174_GettyimagesAtomwaffen: Heute verfügen laut dem Friedensforschungsinstitut Sipri neun
Staaten über 13.400 teilweise hochmoderne Sprengköpfe, von denen mehr
als 3.700 gefechtsbereit sind. Die USA und Russland kontrollieren
über mehr als 90 Prozent der Kriegsinstrumente.

UN-Generalsekretär António Guterres hat anlässlich des 75. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima die vollständige Abschaffung aller Massenvernichtungswaffen verlangt. Damit ist er auf einer Linie mit den Kirchen, die eine Ächtung aller Atomwaffen fordern - mit einem klaren Appell an die Bundesregierung.

Nur eine komplette Eliminierung der Atomwaffen könne das Risiko eines erneuten Einsatzes aus der Welt schaffen, erklärte Guterres am Donnerstag in New York. Die Staaten mit Atomwaffen hätten eine besondere Verantwortung. Sie müssten endlich ihre Zusagen einhalten, die nukleare Rüstung aufzugeben.

Atomwaffenverbotsvertrag: Deutschland lehnt ihn bislang ab

Guterres sagte weiter, der Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 werde ein neuer Pfeiler der Abrüstungsarchitektur.  Das Abkommen ächtet die Entwicklung, die Tests, die Produktion, die Lagerung, die Stationierung, die Weitergabe, den Einsatz und die Drohungen mit Atomwaffen. Die Vereinbarung ist jedoch noch nicht in Kraft. Die fünf offiziellen Atommächte USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien lehnen den Vertrag ab. Auch die Bundesregierung hat sich dagegen ausgesprochen.

Auch Kirchen fordern Ratifizierung des Atomwaffenverbotsvertrages

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Kommission Justitia et Pax, Bischof Heiner Wilmer und der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, die politisch Verantwortlichen aufgefordert, ernsthafte und zielorientierte Schritte in eine nuklearwaffenfreie Welt zu gehen.

WEITERLESEN und weiterführende Infos und Links unter ekhn.de

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