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Erste Online-Tagung der Dekanatssynode

Die Synode des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land tagte erstmals digital. Die 45 Mitglieder des Regionalen Kirchenparlaments beschlossen einstimmig den Haushalt 2020.

Kein persönliches Gespräch beim Eintreffen oder in der Pause. Auf dem Computer-Bildschirm zuhause der Anblick vieler bekannter Gesichter in kleinen „Kacheln“ nebeneinander, die Abstimmung geschah per Mausklick: Diese Online-Tagung der Synode des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land war eine Premiere, es nahmen 45 stimmberechtigte Mitglieder und einige Gäste teil. Alles klappte reibungslos, auch dank des versierten Technikteams in der Paulusgemeinde Darmstadt. Vor Ort präsent waren Ulrike Hoppe, die Vorsitzende des Dekanatssynodalvorstands (DSV), und Dekan Arno Allmann sowie der stellvertretende Dekan Pfarrer Christoph Mohr. Denn im Anschluss an diese kurze Tagung begann die Gemeinsame Synode mit dem Nachbardekanat Darmstadt-Stadt - ebenfalls als Online-Meeting per Zoom. Diese wurde für Interessierte per Livestream auf YouTube übertragen.

Ulrike Hoppe begrüßte die Delegierten aus den 18 Kirchengemeinden des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land und sprach von einem „fortwährenden Lernprozess“ für alle während dieser ersten digitalen Dekanatssynode. Dekan Arno Allmann stellte bei seinem geistlichen Impuls die Zuversicht ins Zentrum.

Schwerpunkthema der Synode war der Haushalt 2020. Dieser sollte ursprünglich auf einer Präsenz-Synode im November letzten Jahres beraten werden, die Tagung musste Pandemie-bedingt abgesagt werden. Dennoch ist es ungewöhnlich, dass die Synode einen Haushaltsplan für ein Geschäftsjahr beschließen soll, das bereits vorbei ist. „Es ist der erste Haushalt, der nach dem Prinzip der Doppik, der doppelten Buchführung, erstellt wurde“, erläuterte Jürgen Heitmann, im DSV für die Finanzen zuständig. Zum einen habe es erhebliche Probleme bei der Einführung der Doppik in der Landeskirche gegeben. Zum anderen waren die Mitarbeitenden der Regionalverwaltung Starkenburg-Ost überlastet, denn viele Gemeinden, Dekanate und andere Einrichtungen im Zuständigkeitsbereich der Regionalverwaltung wollten gleichzeitig ihre Haushaltspläne nach dem Doppik-Prinzip haben. Das Volumen des ausgeglichenen Etats für 2020 beträgt rund 1,88 Millionen Euro und umfasst zu einem großen Anteil Ausgaben für Personal, das in der Kinder- und Jugendarbeit, der Kirchenmusik sowie der Erwachsenenbildung tätig ist. Der prognostizierte Überschuss von rund 25.000 Euro soll, wenn dieser nach Abschluss des Haushaltsjahres bleibt, in die Dekanatsrücklage fließen. Der Haushaltsplan 2020 wurde von den Synodalen einstimmig angenommen und wird für sieben Tage ab dem 22. Februar 2021 während der üblichen Arbeitszeiten im Dekanatsbüro in Ober-Ramstadt zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt.

In der Synode, dem  regionalen „Kirchenparlament“ des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land, vertreten die 50 Delegierten rund 42.000 evangelische Christinnen und Christen aus 18 Kirchengemeinden zwischen Erzhausen und Pfungstadt, Roßdorf und Ernsthofen.

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