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Klimastreik

Evangelische Kirche: Schöpfung bewahren - Klima schützen

klima-streik.orgAufruf zum weltweiten Klimastreik am 20. September 2019Aufruf zum weltweiten Klimastreik am 20. September 2019

Die Kirchen in Darmstadt und Umgebung rufen zur Teilnahme am globalen Streik #AllefürsKlima am Freitag, 20. September, auf. In Darmstadt organisiert „Fridays for Future“ Sterndemonstrationen, die um 12 Uhr von Haupt-, Ost- und Nordbahnhof starten, anschließend gibt es ein Straßenfest auf dem Karolinenplatz, um 18 Uhr eine Andacht in der Stadtkirche.

Bild: E. v. BassewitzDemonstration für Klimaschutz"Fridays for Future": Auch in Frankfurt am Main demonstrieren Schülerinnen und Schüler für mehr Klimaschutz; Stadtschulsprecher Paul Harder setzt auf Informationen, um Bürgerinnen und Bürger besser über die Möglichkeiten des Umwelt- und Klimaschutzes zu motivieren

Schöpfung bewahren - Klima schützen
Kirchen in Darmstadt und Region rufen zur Beteiligung an den Aktionen zum Klimaschutz am Freitag, 20. September, auf


Am Freitag, 20. September, finden anlässlich der entscheidenden Sitzung des Klimakabinetts der Bundesregierung und vor dem UN-Klimagipfel in New York an vielen Orten Demonstrationen und andere Aktionen für wirksamen Klimaschutz statt. In Darmstadt organisiert „Fridays for Future“ Sterndemonstrationen, die um 12 Uhr an den drei Bahnhöfen - Haupt-, Ost- und Nordbahnhof - starten sowie eine anschließende Kundgebung und ein Straßenfest auf dem Karolinenplatz.


Die Leitungen der Evangelischen Dekanate Darmstadt-Stadt und Darmstadt-Land, des Katholischen Dekanats Darmstadt und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Darmstadt (ACK) rufen zur Beteiligung an diesen Aktionen auf und werden selbst an ihnen teilnehmen.

Darüber hinaus regen sie an, das Thema in den Gottesdiensten am 15. September - etwa in einer „Klimafürbitte“ aufzunehmen - und dort auf die Veranstaltungen zum Klimaschutz hinzuweisen.
Für den 20. September laden sie zu Andachten in der Evangelischen Stadtkirche in Darmstadt (18 Uhr) und in der Evangelischen Kirche in Ober-Ramstadt (19 Uhr) ein.

Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse, Dekan Arno Allmann, Dekan Dr. Christoph Klock und der ACK-Vorsitzende Bernd Lülsdorf erklären: „Wir zollen den Protestierenden von „Fridays for Future“ großen Respekt und unterstützen die Anliegen der jungen Generation. Wir bitten daher die Mitglieder unserer Gemeinden, ihr Engagement für Klimagerechtigkeit sowohl im persönlichen als auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich zu verstärken. Die Bewahrung der Schöpfung ist schon seit Jahrzehnten ein zentrales Thema für die Kirche. Wir verstehen die von Gott geschaffene Welt als Gabe, die uns Menschen geschenkt und anvertraut ist. Damit ist der Auftrag verbunden, sorgsam mit ihr umzugehen und sie zu bewahren. Deshalb ist es wichtig, für Klimagerechtigkeit und eine gute Zukunft für alle zu beten und auf die Straße zu gehen. Zugleich gilt es kritisch zu prüfen, ob wir im jeweils eigenen Bereich genug für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit tun.“

 Hintergrund

 Hessen-Nassau und die Klimaproteste von Fridays for Future

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau ist im Mai 2019 auch dem neuen Netzwerk „Churches for Future“ beigetreten und bekundet damit ihre Solidarität mit den Schülerprotesten „Fridays for Future“. Insgesamt sind aktuell mehr als 16 Landeskirchen, kirchliche Einrichtungen und Organisationen dem Aufruf des ökumenischen Netzwerks „Klimagerechtigkeit“ gefolgt, das die Aktion „Churches for Future“ initiiert hatte. In einem gemeinsam unterzeichneten Schreiben heißt es: „Wir als Kirchen und kirchliche Organisationen zollen den Protestierenden großen Respekt und unterstützen die Anliegen der jungen Generation. Wir bitten daher die Mitglieder unserer Kirchen und kirchlichen Organisationen ihr Engagement für Klimagerechtigkeit sowohl im persönlichen als auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich zu verstärken.“ Die Kirchen sehen sich selbst dabei auch ausgesprochen kritisch und wollen den eigenen Versäumnissen im Klimaschutz verstärkt nachgehen.

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