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Umwelt

Der erste Aktionstag der EKHN zum Klimaschutz wurde am  1. Oktober 2011 in der Stadthalle Groß-Umstadt veranstaltet. Auf dem "Markt der Möglichkeiten" wurden viele Beispiele aus der Praxis präsentiert. Vorträge, Workshops und ein festlicher Abschlussgottesdienst gehörten ebenfalls zum umfangreichen Programm. Mehr Infos

Hilfe für Ostafrika

"Die Menschen in Somalia verhungern," berichten Helfer vor Ort. In dem ostafrikanischen Land herrscht die schlimmste Hungersnot seit Jahrzehnten. Deshalb haben die Evangelischen Kirchen in Hessen 100.000 Euro Soforthilfe für die Opfer der Dürre in Somalia bereit gestellt und bittet um Spenden, die dem evangelischen Hilfswerk „Diakonie Katastrophenhilfe“ zugute kommen. Es unterstützt die Menschen vor Ort mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Latrinen und Notunterkünften.

Diakonie Katastrophenhilfe
Konto: 502 707 bei der Postbank Stuttgart (BLZ 600 100 70)
Kennwort: "Ostafrika"
Spenden im Internet:
http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Energiewende nicht auf Kosten der Armen

Spendenergebnisse für Brot für die Welt 2010 / Gute Ergebnisse auch im Evangelischen Dekanat Darmstadt-Land / Bundesweit hoher Zuwachs

„Im vergangenen Jahr haben unsere Spenderinnen und Spender große Hilfsbereitschaft bewiesen.“ Freute sich Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Direktorin der Aktion Brot für die Welt, während der Bilanzpressekonferenz. Sie berichtete, dass der Hauptanteil der Spenden wieder nach Afrika ging, wo vor allem Ernährungs-, aber auch Friedensprojekte gefördert werden. An dem guten Spendenergebnis waren auch Menschen aus dem Kirchengebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) beteiligt: Hier konnte die Aktion Brot für die Welt 2010 Spenden in Höhe von mehr als 3,7 Millionen Euro sammeln.  Die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher im Dekanat Darmstadt-Land waren auch 2010 sehr spendenfreudig. Die Kollekten an Erntedank und Heiligabend betrugen  zusammen fast 35.000 Euro.

In ihrer Rede appellierte Füllkrug-Weitzel auch daran, dass die Energiewende nicht auf Kosten der Armen gehen dürfe. Durch den Bedarf an Agroenergie und Agrokraftstoffen werden für die Ernährung wichtige Ackerflächen besetzt. Der Mangel an Nahrungsmitteln wiederum, setze eine Preisspirale auf den Weltagrarmärkten in Bewegung, die die Anzahl der Hungernden voraussichtlich bald wieder über die Marke von 1 Mrd. Menschen treiben wird: „Ich nenne hier einen konkreten Fall aus Sierra Leone – einem der ärmsten Länder der Welt. Dort hat das Schweizer Unternehmen Addax 57.000 ha Land gepachtet. Auf 12.000 ha soll Zuckerrohr angebaut werden für Bioethanol, das in der EU zur Erfüllung der Biospritquote dem neuen E10-Kraftstoff beigemischt wird. Eine Studie weist nach, dass Addax Kleinbauern in die Not treibt, weil versprochene Kompensationsleistungen nicht erbracht wurden und Menschenrechte gefährdet werden. Das ist nicht nachhaltig, sondern menschenverachtend.“

Das hier angesprochene Thema, die immer stärkere Nutzung von Land durch große Konzerne, die auf den Flächen Agrotreibstoffe anbauen, wird als „Landgrabbing“ bezeichnet. Landgrabbing und seine Auswirkungen werden auch im Fokus der am kommenden Advent beginnenden 53. Sammelaktion stehen.

Ute Greifenstein, Zentrum Ökumene der EKHN in Frankfurt

Bildquelle: Ralf Maro, Brot für die Welt

 

JAPAN - offene Fragen miteinander teilen

Mahnwachen und Veranstaltungen
Viele Menschen möchten ihr Mitgefühl gegenüber den betroffenen Japanerinnen und Japanern ausdrücken und im Gebet um Hilfe bitten. Kirchengemeinden laden deshalb zu Mahnwachen, Andachten und anderen Veranstaltungen ein. Übersicht der bundesweiten Mahnwachen.  Auch online kann jeder seine Betroffenheit formulieren. So hat die Internetredaktion von evangelisch.de eine Gebetswand zu Japan eröffnet.

Die evangelische und die katholische Kirche in Darmstadt haben in der Evangelischen Stadtkirche der Opfer des Erdbebens, des Tsunamis und der Atomkraftwerkshavarie in Japan gedacht. In seiner Ansprache sagte Kirchenpräsident Dr. Volker Jung: „Die Atomenergie ist und bleibt zu gefährlich. Sie ist im letzten nicht beherrschbar. Die ihr innewohnende zerstörerische Kraft ist nicht zu verantworten.“ In einer Andacht sprach Volker Jung davon "Offene Fragen miteinander zu teilen".

Andacht, Gebet und Mitgefühl
 ... beschleicht mich ein Gefühl von Lähmung und zunehmender Dunkelheit. „Wir sind dunkel im Augenblick. Bitte belebt uns.“ Aber diese Bitte des japanischen Beamten an uns reist mich immer wieder heraus, sagte Annette Bassler in ihrer Radioandacht für den SWR: es gibt Worte, die wieder Licht in diese Dunkelheit bringen können.

 ... und vergiss nicht ... hr1-Radioandacht von Pfarrer Christoph Busch, Frankfurt,  zur Katastrophe in Japan.

Umweltpfarrer äußert sich zur Erdbebenkatastrophe. Die Risiken der Kernenergie werden auf dramatische Weise erneut deutlich vor Augen geführt, bemerkte Umweltpfarrer Dr. Hubert Meisinger angesichts der Situation in Japan. Die Stellungnahme

Wer sich politisch engagieren möchte, kann sich an einer Unterschriften-Aktion des BUND beteiligen.

In seiner Predigt im ZDF-Fernsehgottesdienst zum Auftakt der Fastenaktion "7 Wochen ohne" hat Nikolaus Schneider, der Präses der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland), am Wochenende die deutliche Kritik der Kirche an der Atomenergie bekräftigt und die Zerbrechlichkeit des Lebens betont.

Spenden für Japan
Die Schreckensmeldungen aus dem Katastrophengebiet in Japan nehmen kein Ende. Die Zahl der Toten wird ständig nach oben korrigiert. Die EKHN nimmt im Namen der Diakonie Katastrophenhilfe Spenden entgegen.