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Ehrensache

Würdigung von ehrenamtlich tätigen Jugendlichen in den Evangelischen Dekanaten Darmstadt-Stadt und Darmstadt-Land am 18. November in der Christuskirchengemeinde Eberstadt. Preise für innovative Projekte verleiht das Dekanat Darmstadt-Land.

Sie gestalten den Kindergottesdienst, sie leiten unterschiedliche Gruppen und Kreise – vom Theaterspiel bis zum offenen Jugendtreff, und sie engagieren sich in jugendpolitischen Gremien: Für diese ehrenamtliche Tätigkeit auf Gemeinde- und Dekanatsebene werden sie jetzt bei der Veranstaltung „Ehrensache“ am Sonntag, 18. November, 15 Uhr, in der Christuskirchengemeinde, Heidelberger Landstraße 155, in Eberstadt ausgezeichnet und erhalten Zertifikate. Die Jugendvertretungen der Evangelischen Dekanate Darmstadt-Stadt und Darmstadt-Land richten die Veranstaltung gemeinsam aus. WEITERLESEN

Neuwahlen und freier Sonntag

Ulrike Hoppe (Griesheim) ist neue Vorsitzende des Dekanatssynodalvorstandes (DSV). Die Delegierten der Synode des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land haben sie mit großer Mehrheit gewählt und auch für drei neue Mitglieder im DSV votiert. Außerdem haben die 45 Mitglieder des regionalen Kirchenparlaments auf ihrer Herbsttagung in Ober-Ramstadt eine neue Beauftragte für den Kindergottesdienst und den Vorsitzenden des Ausschusses Kindertagesstätten per Wahl bestimmt. Ein Schwerpunkt der Synode war das Thema „Freier Sonntag“, über das intensiv diskutiert wurde. Die Delegierten informierten sich auch über den Stand der Fusion mit dem Nachbardekanat und über die Beratungen zur Umsetzung der Pfarrstellenbemessung 2024. Die Synodalen vertreten rund 46.000 evangelische Christinnen und Christen aus 18 Kirchengemeinden zwischen Erzhausen und Pfungstadt, Roßdorf und Ernsthofen. WEITERLESEN

Mitglieder des Synodalvorstandes des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land sind seit der Nachwahl auf der Herbstsynode (im Bild von links nach rechts): Petra Riedel (Nieder-Ramstadt), Helga Meier, stellvertretende DSV-Vorsitzende (Pfungstadt), Dekan Arno Allmann (Nieder-Ramstadt), Christel Höhl (Griesheim), Ulrike Hoppe, DSV-Vorsitzende (Griesheim), Pfarrerin Nicola Bültermann-Bieber (Ober-Ramstadt), Thomas Aulich (Griesheim), Jürgen Heitmann (Erzhausen), Pfarrerin Inka Gente (Gräfenhausen-Schneppenhausen/Weiterstadt), Pfarrer Christoph Mohr, stellv. Dekan (Nieder-Ramstadt), Pfarrer Christoph Lubotta (Rohrbach-Wembach-Hahn). Foto: Evang. Dekanat Darmstadt-Land  

Christ sein im Alltag

„Glaube – Hoffnung – Liebe. Christ sein im Alltag“  lautet der Titel der Reihe ‚ökumenisches Novemberseminar 2018‘  in Roßdorf und Gundernhausen, die am 5. November beginnt.

Zum Auftakt werden Wolfram Seeger und Gerd Wagner Einblick in ihren Glauben geben. Der Theologe Prof. Dr. Lukas Ohly wird am 12. November den Impulsvortrag  „Die Hoffnung stirbt … niemals“ halten. Dass Liebe nicht nur ein Wort ist, zeigt der Pfarrer und Liedermacher Fabian Vogt am 19. November mit Texten und Musik.  Zum Abschluss am Buß- und Bettag (21.11.) wird es einen GoSpecial Gottesdienst geben unter dem Titel „Zuletzt aber bleiben Glaube-Hoffnung-Liebe, diese Drei“, den Eugen Eckert und Thomas Gabriel mitgestalten. Die Reihe wird von der Evangelischen Kirchengemeinde Gundernhausen, der Evangelischen Kirchengemeinde Roßdorf und der Katholischen Pfarrgemeinde „Verklärung Christi“ in Roßdorf gemeinsam veranstaltet.

 

Der Wandel in der Arbeitswelt und veränderte Einkaufsgewohnheiten haben auch Folgen für den Sonntag. Immer mehr Menschen müssen an dem eigentlich arbeitsfreien Tag ins Büro, Geschäft oder in die Fabrikhalle. So gerät der Sonntag unter Druck. Mit der Aktion "So ist Sonntag!" in ihrem gesamten Einzugsgebiet von Biedenkopf im Norden bis Neckarsteinach im Süden und von Schlitz im Osten bis Bingen im Westen macht die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau jetzt auf die grundlegende Bedeutung des Sonntags aufmerksam. Sie will damit auch ein gesellschaftliches Zeichen setzen.

Hallo Luther statt Halloween

REFORMATIONSTAG: Gottesdienste, Lutherparty und weitere Aktionen im Dekanat Darmstadt-Land am Mittwoch (31.10).Für Protestanten ist der 31. Oktober ein besonderes Ereignis. An diesem Tag hat der Reformator Martin Luther im Jahre 1517 seine 95 Thesen  an die Schlosskirche zu Wittenberg gehämmert. Dies löste einen theologischen und gesellschaftlichen Donnerschlag aus. Das Datum ist heute unter Historikern zwar umstritten, nicht aber die Bedeutung dieses Tages für das Christentum. 

Nachfolgend eine Übersicht der Gottesdiente und Veranstaltungen am Reformationstag im Dekanat:

Erzhausen: Die AUSSTELLUNG „Luther und Europa“ ist vom 26. Oktober bis 8. November im Foyer der Evang. Kirche (Hauptstr. 23) zu sehen montags – freitags von 17 – 19 Uhr, sonntags nach dem Gottesdienst bis 14 Uhr. Entwickelt hat die Ausstellung das Hessische Staatsarchiv  www.luther-und-europa.de. VORTRAG „Luther und die Juden“ von Prof. Dr. Battenberg am 7.11. um 19.30 Uhr in der Ev. Kirche.

Gräfenhausen: Am 31.10. um 19 Uhr GOTTESDIENST zum Reformationstag in der Evang. Kirche. Im Anschluss Empfang mit Getränken und Gesprächen.

Griesheim: Am 31.10. um 19 Uhr GOTTESDIENST zum Reformationstag im Kirchsaal der Melanchthongemeinde  Griesheim (Brucknerstr. 18) mit Pfarrer Holger Uhde. 

Gundernhausen: Am 31.10. findet um 19 Uhr ein ABENDGOTTESDIENST zum REFORMATIONSFEST mit Pfarrer Martin Kuhlmann und dem Posaunenchor in der Evang. Kirche statt. Anschließend gemütlicher "Luther-Stammtisch" im Paul-Gerhardt-Haus.  

Nieder-Ramstadt: Am 31.10. REFORMATIONSFEST "Hallo Luther" (anstatt „Halloween“) um 19 Uhr rund um die Evang. Ortskirche (An der Zehntscheuer). Um 19.30 Uhr THEATER IN DER KIRCHE mit der Kabarettistin Hertha Wacker und dem Programm „Luther und die 3 Ks: Kätha, Krankheite und die Katholike“. Die Gäste können sich ab 19 Uhr am Stand vor der Kirche mit Getränken (Glühsaft u. –wein/Lutherbier u.a.), Brezeln u.a. versorgen. Mehr Infos unter: https://ev-kirche-nieder-ramstadt.ekhn.de

Rohrbach: Am 31.10. Zentraler GOTTESDIENST um 19.30 Uhr in der Waldenserkirche für die Ev. Kirchengemeinden in Ober-Ramstadt und Ernsthofen. Der Chor „ChorpusDelicti“ wird mitwirken.

Roßdorf: Am 31.10. KINDERFEST „Völlig verluthert!“ von 15.30 – 17.45 Uhr im Elisabethhaus. Es wird ein Kindergottesdienst gefeiert und Workshops veranstaltet, indem Kinder von 6-12 Jahren mit Spiel und Spaß erfahren wer Martin Luther war und warum er heute noch wichtig ist, gestaltet von Gemeindepädagogin Anna Koschinski und Team. Um 18 Uhr GOTTESDIENST für alle Generationen in der Ev. Kirche. 

Wir sind dann mal weg - Studierende pilgern auf dem Jakobsweg

Neun junge Erwachsene sind - begleitet von Ulrike Schwahn und Jürgen Zachmann - vom portugiesischen Küstenort Porto aus auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela gepilgert. 260 Kilometer zu Fuß in zehn Tagen - das Bild zeigt die Gruppe am Endpunkt ihrer Reise vor der berühmten Kathedrale der spanischen Stadt. Die Studierenden haben erfahren, wie wenig sie zum Leben brauchen, sind an ihre Grenzen gekommen, haben Stille und intensive Gespräche erlebt sowie spirituelle Impulse gemeinsam erfahren. WEITERLESEN

Organisiert und begleitet haben diese Pilgertour Ulrike Schwahn, die Jugendreferentin des Evang. Dekanats Bergstraße, und Jürgen Zachmann, der Jugendreferent des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land.

MURRER KERB im Jubiläumsjahr „300 Jahre Kirche Modau“

Foto: Lars Schlesinger

Dieses Jahr wird die traditionsreiche MURRER KERB zur „Kirchweih“, denn die Modauer Kirche steht seit 300 Jahren im Dorf. Vom 12. bis 15. Oktober wird in dem Ober-Ramstädter Stadteil gefeiert – mit Kerbumzug, Kerbgottesdienst und einer großen Ausstellung mit historischen Fotos.

Beim Kerbumzug am 13. Oktober, wird die Fußgruppe der Kirchengemeinde auch ein Modell der Modauer Kirche an der Spitze des Zuges mitführen. WEITERLESEN

 

 

 

 

 

 

 

1. Gräfenhäuser Jazz-Nacht

Im Rahmen des Jubiläums "200 Jahre Moller-Kirche Gräfenhausen" veranstaltete die Kirchengemeinde eine lange Jazz-Nacht am 5. Oktober in der Moller-Kirche. Rund 250 Gäste kamen und waren begeistert. Zum Bericht von Mark Schüler im Darmstädter Echo (Ausgabe 8.10.). Die Jazz-Nacht begann um 19 Uhr mit der WEITERSTÄDER JUGEND JAZZ BAND. Im Anschluss spielte die bekannte und schon legendäre COUNT CITY BIG BAND unter der Leitung von Wilson de Oliveira. Dann betrat der Gräfenhäuser Gitarrist Thomas Honecker mit seiner Formation LA SOURCE BLEUE den Altarraum oder besser die Bühne. Den Abschluss der Jazz-Nacht gestalteten dann die WEITERSTÄDTER JAZZ ANGELS mit ruhigen Balladen, Latin Jazz und Stücken Darmstädter Jazz Komponisten.

Beitrag der Religionen in einer Zeit der Zerrissenheit

"Vom Fremdsein und Vertrautwerden“ - Musik und Texte aus verschiedenen Religionen am Mittwoch, 3. Oktober, um 11 Uhr  in der Evang. Lazaruskirche Nieder-Ramstadt (Bodelschwinghweg 1). Das ENSEMBLE (Irith Gabriely, Hans-Joachim Dumeier und Abuseyf Kinik) spannt den Bogen von Klassik über Klezmermusik bis zu orientalischen Klängen.  

NIEDER-RAMSTADT. Vorurteilen durch lebendige Begegnung mit Menschen anderer Kulturen und Religionen entgegenzutreten – das ist der Anlass für das Konzert am Tag der deutschen Einheit in Nieder-Ramstadt, das veranstaltet wird von der Bahá‘í-Gemeinde Mühltal und der Evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Ramstadt in Kooperation mit dem Evang. Dekanat Darmstadt-Land.  Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche steht die Musik des Trios ENSEMBLE um die „Queen of Klezmer“ Irith Gabriely, die gemeinsam mit dem Organisten Hans-Joachim Dumeier und dem Saz-Spieler Abouseyf Kinik den musikalischen Bogen spannt von der Klassik über Werke jüdischer Komponisten und Klezmermusik bis zu orientalischen Klängen.

Glocken läuten für den Frieden

Foto: Ulrike Bohländer/Zentrum Oekumene

Europaweites Glockenläuten zum Internationalen Friedenstag am Freitag, 21. September 2018. Auch viele Kirchengemeinden aus dem Evang. Dekanat Darmstadt-Land beteiligen sich. Veranstaltung vorab in Nieder-Ramstadt

Ein prägendes Kulturelement in Europa sind Glocken. In Kirchen und Rathäusern, auf Friedhöfen und an Gedenkorten sind sie ein hör- und sichtbares Zeichen des europäischen Wertefundaments. Von den Veranstaltenden des Kulturerbejahres kommt die Anregung, alle Glockeneigentümer Europas unter dem Motto „FRIEDE SEI IHR ERST GELÄUTE“ am Internationalen Friedenstag, dem 21. September 2018 von 18:00-18:15 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit zu einem Europaweiten Glockenläuten einzuladen. Infos: https://sharingheritage.de/projekte/friede-sei-ihr-erst-gelaeute-ringing-the-bells/

Folgende Evang. Kirchengemeinden im Dekanat Darmstadt-Land beteiligen sich: ERNSTHOFEN, ERZHAUSEN, ESCHOLLBRÜCKEN, FRANKENHAUSEN, MODAU,  NIEDER-BEERBACH, NIEDER-RAMSTADT (ab 17.00 Gedenk- und Mahnveranstaltung), OBER-RAMSTADT (im Anschluss Friedensgebet), PFUNGSTADT, PFUNGSTADT-HAHN, TRAISA, ROHRBACH u. WEMBACH.

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Rat der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck unterstützten diese Initiative. Die aktuelle Lage der Welt braucht das Gebet für den Frieden und das Jahr 2018 erinnert an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren sowie an Ausbruch und Ende des 30-jährigen Krieges.

Mehr als gute Nachbarschaft

Bei der zweiten gemeinsamen Synodentagung der evangelischen Dekanate Darmstadt-Land und Darmstadt-Stadt geht es um Schwerpunktthemen der Gemeinden

NIEDER-RAMSTADT. „Aus räumlicher Nähe soll soziale Nähe werden.“ So beschrieb Pröpstin Karin Held in ihrer Andacht die anstehende Fusion der beiden evangelischen Dekanate Darmstadt-Land und Darmstadt-Stadt. Zum zweiten Mal fand jetzt eine gemeinsame Tagung der Synoden statt. Die Leitung hatten Carin Strobel, Präses von Darmstadt-Stadt, und Helga Meier, stellvertretende Präses von Darmstadt-Land. Im Mittelpunkt standen Schwerpunkte und Zusammenarbeit in den 40 Gemeinden der Dekanate, die sich zum 1.1.2022 zusammenschließen. Bereits die gemeinsame Zukunftswerkstatt 2015 und die erste gemeinsame Synode im vorigen Jahr hatten gezeigt: „Uns verbindet viel“, brachte es Arno Allmann, Dekan des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land, auf den Punkt. Dass in der Praxis Kooperation schon an vielen Stellen geschehe, betonte hob Ulrike Schmidt-Hesse, Dekanin des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt, eingangs hervor.

Dr. Steffen Bauer, Leiter der Ehrenamtsakademie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), interviewte Pfarrerinnen und Pfarrer zu Schwerpunktthemen. WEITERLESEN

Beim Pilgern ist der Weg das Ziel

Pilgernde auf dem Weg zum Diebsbrunnen. Foto: Maline Thierolf-Jöckel

Roßdorf/Traisa/Darmstadt: An der Darmbachquelle mitten im Wald ist es angenehm kühl und die Pilgergruppe nutzt die Holzbänke für eine kleine Rast nach der ersten Etappe, auf der die Teilnehmerinnen schweigend wanderten. Mit Blick auf den großen Teich singen sie nun das Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“. Trotz der Hitze an diesem Augustnachmittag haben sich 13 Frauen vom Bessunger Forsthaus aus auf den Weg gemacht, um zweieinhalb Stunden in dem Waldgebiet zwischen Roßdorf, Traisa und Darmstadt zu wandern, zu schweigen, zu singen, geistige Impulse zu erhalten  und miteinander ins Gespräch zu kommen. Organisiert hat dieses Pilgerangebot der Dekanatsfrauenausschuss (DFA) des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land.  Die Ausschussvorsitzende Gerlinde Nintzel beschrieb zu Beginn schon die Motivation für diesen Pilgerweg auch als eine Reise zum ICH: „Wir werden den Boden unter den Füßen spüren, den Duft von Holz und Erde, Blumen, Sträuchern und Bäumen wahrnehmen“. Es sei eine  göttliche Erfahrung, die jede an diesem Nachmittag bewusst erleben könne. „Der Weg ist das Ziel – zu sich selbst, zu Gott, zu Jesus Christus,“ so Nintzel. Und Mitorganisatorin Carmen Prasse vom Stabsbereich Chancengleichheit der EKHN ergänzt: „Pilgern lebt vom Nachdenken, deshalb werden wir die erste Wegstrecke schweigend zurücklegen und uns danach austauschen“. WEITERLESEN

 

 

FESTWOCHE 300 Jahre Kirche Ober-Ramstadt

Eine Woche lang – vom 26. August bis 2. September - wird das Jubiläum der Evangelischen Kirche in Ober-Ramstadt gefeiert, die vor 300 Jahren offiziell eingeweiht wurde.  Vom Gospelkonzert über den Familiennachmittag und den Kerbumzug  bis zum Festgottesdienst mit dem Kirchenpräsidenten reicht das vielfältige Programm, das die Evangelische Kirchengemeinde in der Reihe „Kulturraum Kirche“ veranstaltet.

 OBER-RAMSTADT. „Wir wollen, dass für jede und jeden etwas dabei ist. Deshalb gibt es ganz unterschiedliche Veranstaltungen“, erläutert Pfarrerin Vera Langner die Absicht des Vorbereitungsteams der Kirchengemeinde zum Jubiläum der Barockkirche. „Wir haben ein Programm zusammengestellt, das uns auch selber Spaß macht. Diese Freude möchten wir gerne mit vielen anderen teilen“, ergänzt Pfarrerin Nicola Bültermann-Bieber. Eröffnet wird die Festwoche am Sonntag, 26. August, um 17 Uhr  mit einem Gospelkonzert des Projektchores unter Leitung von Dekanatskantorin Gerlinde Fricke. „Der Chor wird bekannte Gospels wie ‚This little light of mine‘ als auch seltener gesungene Lieder vortragen“, so Fricke. Am Montag (27.8.) tritt der in der Region bekannte Liedermacher und Mundart-Künstler „Guggugg“ alias Jürgen Poth auf. WEITERLESEN

Zurück in die Heimatregion

Simon Wiegand öffnet die Tür zum Pfarrhaus. Bild: Ev. Dekanat Darmstadt-Land

Simon Wiegand  wird am Sonntag, 12. August, um 15 Uhr in einem Ordinationsgottesdienst als Pfarrer in Eschollbrücken offiziell in sein Amt eingeführt.

ESCHOLLBRÜCKEN. Seit 1. Juli ist Simon Wiegand Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Eschollbrücken. Er wohnt im großen Pfarrhaus in der Ortsmitte, das von einem einen schönen großen Garten mit altem Baumbestand umrahmt wird. Im Erdgeschoss  sind seine Diensträume und das Gemeindebüro untergebracht. Wiegand schätzt an seiner ersten Pfarrstelle im überschaubaren Pfungstädter Stadtteil die kurzen Wege nicht nur zur Kirche und zum Gemeindehaus, sondern auch bei Hausbesuchen und zur Bäckerei. „Ich bin gerne zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs“, so der dreißigjährige Theologe, der in der „Fahrradhauptstadt“ Münster in Westfalen studiert hat. WEITERLESEN

Jubiläumsfest „300 Jahre Kirche Modau“

Bilder: Evang. Dekanat Darmstadt-Land

Mit einem großen Gemeindefest feierte die Evangelische Kirchengemeinde Modau die Einweihung der Kirche vor 300 Jahren. Prominenter Gast war Eugen Eckert - der Stadion-Pfarrer der Commerzbank-Arena und bekannte Musiker hielt die Festpredigt. Ein vielfältiges Programm schloss sich an den Gottesdienst an  WEITERLESEN

MODAU: Die ortsbildprägende Dorfkirche in Nieder-Modau mit dem Fachwerkgiebel und dem mit Schiefer gedeckten Turmaufbau an der Kirchstraße weist viele Besonderheiten auf. So müssen Besucher erst einmal um das Gotteshaus herum zur Ostseite gehen, um durch das gotische Portal in die Kirche zu gelangen, die in der Barockzeit erbaut wurde und im Westteil noch romanischen Ursprungs ist. Die große Linde vor dem Gebäude gibt dem Vorplatz einen einladenden Charakter. 1718 wurde die Kirche erbaut und geweiht. Den 300. „Geburtstag“ des Gotteshauses würdigt die Evangelische Kirchengemeinde Modau mit vielen Veranstaltungen. WEITERLESEN

"Trauerwege sind anstrengend, unvorhersehbar und ganz individuell"

Mit Chris Paul sprach und sang eine der renommiertesten Trauerbegleiterinnen Deutschlands beim Jubiläumfest „15 Jahre Trauerseelsorge“ in Weiterstadt-Braunshardt. Das Vortragskonzert war ein Höhepunkt des Festes, zu dem rund 120 Gäste kamen. Verantwortliche aus Kirche und Politik würdigten die einzigartige und wegweisende Arbeit in der Trauerseelsorge von Tabitha Oehler.

BRAUNSHARDT. Von Kelly Clarkson „Because of you“ bis zum Lied „Mensch“ von Herbert Grönemeyer - die musikalischen Interpretationen der Sängerin Chris Paul ergänzten auf wunderbare Weise ihre Ausführungen zu dem „Kaleidoskop des Trauerns“, das die Wissenschaftlerin für Soziales Verhalten entwickelt hat. Es war kein reiner Vortrag und kein abendfüllendes Konzert, sondern Paul nahm die Gäste der Feier im Erika-Küppers-Haus mit auf eine Reise durch die Facetten des Trauerns. Begleitet wurde sie von dem Kölner Gitarristen Udo Kamjunke. Die Heilpraktikerin für Psychotherapie arbeitet seit 20 Jahren mit dem Schwerpunkt Trauerberatung und betont gleich zu Anfang: „Da wird viel gelacht, das erstaunt manche“. Es gebe bestimmte Facetten, die alle Trauernden betreffen, allerdings würden sich diese Erlebnisfelder jeden Tag neu mischen. „Trauerwege sind anstrengend, unvorhersehbar und ganz individuell“, so Paul. Im ersten Trauerjahr gehe es für viele Menschen vorrangig ums ‚Überleben‘. Oft tauchen gleichzeitig ungewohnte ‚Gefühle‘ auf. „Ob Traurigkeit, Neid auf andere, Wut, Ohnmacht, Scham, Liebe oder Sehnsucht. All das ist ein Riesenpaket, WEITERLESEN

Das Runde muss ins Eckige

Bild: Ev. Dekanat Darmstadt-Land

Die Gäste der gut besuchten Vernissage waren begeistert von den Arbeiten des Malers Klaus Faller. Seine ausdrucksstarken Bilder, angelehnt an den Suprematismus Malewitschs, zeigen eine große Vielfalt geometrischer Formelemente und kontrastreicher Farbflächen. Die 38 Werke des Künstlers aus Pfungstadt sind in der Ausstellung 'Technik trifft Farbe' noch bis 6. Juli 2018 in den Räumen des Evangelischen Dekanatszentrums und des angrenzenden Prälat-Diehl-Hauses in Ober-Ramstadt zu sehen.

Ober-Ramstadt: „Farbigkeit, die das Herz erfreut, Formen die in Bewegung sind und Technik die mit Farbe spielt wie auch Farbe, die mit Technik spielt“, so charakterisierte Arno Allmann die Bilder des Künstlers Klaus Faller bei der Vernissage, zu der mehr als 40 Gäste kamen. In seinen Bildern – Acryl auf Leinwand – reduziert er unter anderem Maschinenelemente zu geometrischen Formen wie Kreis, Dreieck oder Quadrat. Gleichzeitig verwendet er kontrastierende Farben, um die Bewegung und Dynamik von Rad oder Motor bildnerisch umzusetzen. Sprachliche Spielereien übersetzt der pensionierte Buchhändler in farbliche Spielereien und für Gefühle findet er ebenfalls eine eindrucksvolle Bildsprache. WEITERLESEN

Ausstellungsdauer:  11. Juni bis 6. Juli 2018, Montag bis Donnerstag  9 - 15 Uhr; Freitag  9 -  12 Uhr Ort: Evang. Dekanatszentrum/Prälat-Diehl-Haus, Grabengasse 20, 64372 Ober-Ramstadt

 

 

 

Jugendkirchentag: Weilburg zwischen Weltverantwortung und WLAN

YouFM und Abendgebet. Foto: Peter Bongard

Treffen am Sonntag mit Rekordteilnahme beendet

Weilburg. Am Sonntagmittag ist der 9. Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in Weilburg zu Ende gegangen. In den zurückliegenden vier Tagen konnten mehr als 4500 registrierte Besucherinnen und Besucher aus Hessen und Rheinland-Pfalz unter dem Titel „g(o)od days & nights“ aus rund 250 Programmpunkten auswählen. Dazu gehörten Konzerte, Workshops und Diskussionen ebenso wie Gottesdienste, Bibelarbeiten, Sportmöglichkeiten und Partys. Für die Veranstaltung wurde sogar ein Kletterpark mit einer Seilbahn über die Lahn errichtet. Über 500 ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer halfen bei der Organisation des Kirchentags.

Thematische Schwerpunkte des Treffens waren in diesem Jahr die menschliche Verantwortung in der Welt und Fragen nach der Digitalisierung. So wurde beispielsweise ganz Weilburg mit einem freien WLAN-Netz überzogen. Erstmals waren alle Veranstaltungen kostenlos zugänglich. Am Donnerstagabend hatte der Kirchentag mit einem Mutmachgottesdienst vor der Rekordkulisse von 2000 Gästen begonnen. IMPRESSIONEN

Zwischen Mut und Angst

Jeder hat seine eigene Geschichte. Ein und dieselbe Situation kann bei jemandem Angst auslösen, ein anderer läuft zu Hochform auf. Hier erzählen Menschen, wie sie mit ihren Ängsten umgehen, wie sie sie überwunden und in neuen Lebensmut verwandelt haben. In anderen Beiträgen wird deutlich, wie der christlich Glaube die persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema unterstützen kann. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) möchte Mut machen, sich seinen Ängsten zu stellen und hat diese Impulspost-Kampagne entwickelt: mut-und-angst.de

Pfingsten: „So leben, dass es Menschen verbindet“

Bild: Jonathan Foley, istockphoto.com

Darmstadt. Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat zum bevorstehenden Pfingstfest daran erinnert, dass der Glaube Grenzen überwinden und dabei helfen kann, Unterschiede in der Gesellschaft zu akzeptieren. „Das ist gerade jetzt so wichtig, wo Menschen die Kreise um sich herum immer enger ziehen. Wo die Gefahr groß ist, die Sorge um die eigene Identität, die eigene Nation und auch den eigenen Wohlstand wieder größer werden“, erklärte er. WEITERLESEN

Das Unmögliche wird wahr - an Pfingsten. Menschen verstehen sich, die sich gar nicht verstehen können. Die unterschiedlichen Sprachen sind nur der erste Grund,  dass jemand nicht begreift, was andere sagen. Hinter den Sprachen stehen immer Kulturen, die fremd sind und sich nicht selbst erklären, Lebensweisen, die manchmal  gegeneinander stehen, Religionen, die sich zum Teil ausschließen.  Das Ringen um Frieden und Wohlstand scheint an der allgemeinen Sprach- und Kulturverwirrung zu scheitern. In der vom Christentum geprägten Teilen der Welt setzen Regierungen und Friedensaktivisten, Entwicklungshelfer und selbstverständlich die Kirchen auf den Dialog. Die Pfingstgeschichte beschreibt, wie Gottes Geist die Menschen über alle Sprachgrenzen verbindet.

 

Besondere Gottesdienste im Evangelischen Dekanat Darmstadt-Land:

am Pfingstsonntag, 20. Mai, ab 10.00 Uhr, Gräfenhausen-Scheppenhauen: "GOTTESDIENST ZU FUß"

am Pfingstsonntag, 20. Mai, ab 10.00 Uhr, Waschenbach (an der Vogelschutzhütte): GOTTESDIENST

am Pfingstmontag, 21. Mai, ab 10.00 Uhr, Ernsthofen WANDERGOTTESDIENST mit dem Odenwaldclub durch das Kirchspiel mit Stationen.

am Pfingstmontag, 21. Mai, 10.00 - 12.30 Uhr Modau: WANDER-GOTTESDIENST, Andachten an fünf Stationen zum Thema "Gott neu entdecken". Beginn: Schutzhütte Am Hirschberg/Ober-Modau, Ende: SG-Heim Modau, danach Mittagessen (Anmeldung Essen bis 15.5. erforderlich).

am Pfingstmontag, 21. Mai; 10.30 Uhr Nieder-Ramstadt, 9. MÜHLTALER MÜHLEN-GOTTESDIENST   mit Taufen. Auf dem Freigelände der Pulvermühle (zwischen Illig'scher Papierfabrik und Christophorus-Schule), an der Modau . bei starkem Regen in der Ev. Lazaruskirche Nieder-Ramstadt.

am Pfingstmontag, 21. Mai; 11 Uhr Gundernhausen: FAMILIENGOTTESDIENST mit Taufen und Tauferinnerung auf dem Piratenspielplatz (Alter Darmstädter Weg)

am Pfingstmontag, 21. Mai; 18 Uhr Rohrbach: ÖKUMENISCHE PFINGSTVESPER in der Kirche, anschl Zusammensein in der Alten Schule.

Hintergrund: Christliches  Pfingstfest. An Pfingsten erinnern Christinnen und Christen an die besondere Bedeutung des Heiligen Geistes. Weiterlesen

Kirche im Grünen

Bildquelle: EKHN

Freiluftgottesdienste an Christi Himmelfahrt (10. Mai) im Evangelischen Dekanat Darmstadt-Land

Ob im Wald, auf einem Marktplatz, am See oder auf dem Berg - einen Gottesdienst unter freiem Himmel zu feiern ist etwas Besonderes. Immer mehr Menschen besuchen Wander-, Wald-, Motorrad- und andere Gottesdienste, die draußen stattfinden. Traditionell beginnt am Himmelfahrtstag die Saison der Freiluftkirche. 

Nachfolgend eine Übersicht zu Freiluftgottesdiensten meist Evangelischer Kirchengemeinden (z. T. auch ökumenisch) im Evangelischen Dekanat Darmstadt-Land am Donnerstag, 10. Mai (Christi Himmelfahrt):

Nieder-Beerbach, 11 Uhr, Freigelände der Burg Frankenstein, mit vielen Trompeten und Posaunen (Ev. Kirchengemeinden in Mühltal und Ev. Kirchengemeinden in Darmstadt-Eberstadt)

Rohrbach (ST von Ober-Ramstadt), 10 Uhr, an der Waldenser-Schutzhütte), mit Pfarrer Christoph Lubotta, Pfarrerin Nicola Bültermann-Bieber und einer Bläsergruppe. Im Anschluss kann zum Grillfest der Feuerwehr in Hahn gewandert werden. Bei sehr schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Waldenserkirche Rohrbach statt (Ev. Kirchengemeinde Ober-Ramstadt und Ev. Kirchengemeinde Waldenserkolonie Rohrbach-Wembach-Hahn)

 Roßdorf, 10 Uhr, Rehberg, ökumenischer Gottesdienst mit Dekan Arno Allmann, Pfarrer Martin Kuhlmann und Pastoralreferentin Christine Holle (Ev. und Kath. Kirchengemeinden Roßdorf und Gundernhausen)

Weiterstadt, 10 Uhr, Braunshardter Tännchen, mit Pfarrer Raphael Eckert-Heckelmann und dem „Symphonic Sound Orchestra“ (SG Weiterstadt Abt. Musik). Im Anschluss traditionelles Waldfest der Abteilung Musik der Sportgemeinde Weiterstadt (Ev. Kirchengemeinden in Weiterstadt). 

Eine Übersicht zu weiteren Gottesdiensten im Grünen zwischen Biedenkopf und Odenwald, Rheinhessen und Vogelsberg sind unter www.freiluftkirche.de zu finden.

 

 

 

Ostern feiern

Bild: Rita Deschner

Am 1. April 2018 ist Ostern. Am Ostersonntag, aber auch am Ostermontag feiern Christen die Auferstehung Jesu. Mehr über Hintergründe, die Osterbotschaft, die Geschichte für Kinder und Veranstaltungen finden Sie im Oster-Special der EKHN.

Die Osterfeiertage laden dazu ein, das Leben zu feiern. Die Bäume voller Blüten und zwitschernden Vögel zeigen anschaulich, dass nach Kälte und Frost neues Leben in die Tier- und Pflanzenwelt zurückkehrt. Neues Leben hat auch eine große Bedeutung im christlichen Osterfest: Dann feiern Christinnen und Christen die Auferstehung Jesu nach seinem Tod. Die Erinnerung daran kann auch heute Hoffnung geben: Wer am tiefsten und dunkelsten Punkt seines Lebens steht, kann auf einen neuen Anfang hoffen.

Die Osterbotschaft des Kirchenpräsidenten Dr. Volker Jung "Suchet, was dem Leben dient": Jugendliche in den USA, die für schärfere Waffengesetze auf die Straße gehen oder der Traum des US-Bürgerrechtlers Martin Luther King: Das sind für Hessen-Nassaus Kirchenpräsident Volker Jung echte Osterboten zum diesjährigen Fest.

"Leben wieder spüren" - hr 4Gottesdienstübertragung zum Ostermontag aus der Evangelischen Martinskirche Pfungstadt

Das Hessenradio hr4 überträgt live den Gottesdienst zum Ostermontag aus der Evangelischen Martinskirche Pfungstadt. Die Übertragung beginnt um 10.04 Uhr. Pfarrerin Gudrun Olschewski gestaltet mit ihrem Team den Gottesdienst und wird auch predigen. Die Lesungen und die Moderation übernimmt der frühere hr4 Moderator Ingo Lücke. Das Motto des Gottesdienstes lautet: „Leben wieder spüren“. Im Mittelpunkt steht die biblische Geschichte von Maria Magdalena, einer Jüngerin Jesu. Pfarrerin Gudrun Olschewski erzählt in ihrer Predigt, dass Maria Magdalena als erste die Auferstehung Jesu bezeugt. Ihre Geschichte inspiriert Menschen heute, so dass sie sich wieder lebendig fühlen, gerade nach schwierigen Lebenserfahrungen. Davon berichten auch drei Gemeindemitglieder: Von überwundener Krankheit und Trauer, von neuen Freundschaften und Lebensmut. Nach dem Gottesdienst können Hörerinnen und Hörer über ihre eigenen Erfahrungen mit Pfarrerin Gudrun Olschewski und Pfarrer Wolfgang Schinkel sprechen. Sie sind von 11 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 06157/ 2007 erreichbar. Die Predigt zum Nachlesen und weitere Informationen finden Interessierte im Internet auf www.hr4.de, und www.rundfunk-evangelisch.de.

 

 

Wege der Toleranz gehen

Teilnehmende des Kreuzweges am Friedensplatz. Foto: Rebecca Keller

Hochrangige Kirchenleitende und rund 500 Gläubige nehmen am 50. Ökumenischen Kreuzweg in Darmstadt teil

Es braucht schon ein paar Hände, um das mächtige Kreuz an den Stationen aufzurichten. Und es geht nur gemeinsam. Jeweils fünf Personen trugen das Kreuz zu den fünf Stationen des 50. Ökumenischen Kreuzweges, der von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Darmstadt verantwortet wird. Ein schönes Zeichen für das Miteinander der Konfessionen - und das seit 50 Jahren. Es ist dasselbe Holzkreuz, fünf Meter lang und drei Meter breit, das bereits 1968 in der Karwoche durch die Straßen Darmstadts getragen wurde. WEITERLESEN

PASSIONSANDACHT - IMPULS - GOTTESDIENST - KREUZWEG

Ernsthofen, Schlosskirche, Musikalische PASSIONSANDACHTEN, Mittwoch 14. und 21. März, jeweils 19.30 Uhr, Freitag, 30. März um 15 Uhr

Erzhausen, Evang. Kirche, Abendimpuls (kurze Andacht), Donnerstag,  1. 8. und 15. März, jeweils 19.00 Uhr. ABENDIMPULS zur Passionszeit am Freitag, 23. März, um 17 Uhr Die Kirche ist jeden Freitag von 17.00 - 19.00 Uhr offen zur ruhigen Einkehr.

Frankenhausen, Ev. Kirche MUSIKALISCHER GOTTESDIENST "Karfreitag und Karfreitagszauber bei Wagner" am 30. März, 10.15 Uhr

Gundernhausen, Evang. Kirche, PASSIONSANDACHTEN, Freitag, 9. und 23. März, jeweils 19 Uhr

Nieder-Beerbach, Ev. Gemeindehaus, MUSIKALISCHER GOTTESDIENST "Karfreitag und Karfreitagszauber bei Wagner" am 30. März, 15 Uhr

Nieder-Ramstadt, PASSIONSANDACHTEN,  Mittwoch,  7. März, 20 Uhr, EFG Mühtal; Mittwoch,   14. März, Kirche St. Michael 20.00 Uhr, ; Mittwoch, 21. März,  20.00 Uhr, Evang. Kirche;  23. März, 18 Uhr: ÖKUMENISCHER KREUZWEG  beginnt an der Ev. Kirche in Nieder-Ramstadt über Stationen bis zur Ev. Kirche Traisa; 18.3., 10 Uhr PREDIGT-GOTTESDIENST "Menschen unter dem Kreuz" in der Evang. Lazaruskirche NRD

Ober-Ramstadt, ABENDMAHL-GOTTESDIENST am Gründonnerstag, 29. März, 19 Uhr im Prälat-Diehl-Haus

Roßdorf, Evang. Kirche, PASSIONSAN DACHTEN, von 17. Februar bis 24. März jeden Samstag um 18 Uhr.  Sonntag, 25. März, 9:45 Uhr, Gottesdienst mit PASSIONSSPIEL der Konfirmanden

Traisa, Evang. Kirche, GOTTESDIENST am Karfreitag, 30.03., 10 Uhr;  ANDACHT am Karfreitag, 30.03. 15 Uhr

 

 

Kirchenpräsident zu Karfreitag: Revolution und Trost am Kreuz

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung. Foto M. Thierolf

In seiner diesjährigen Botschaft zu Karfreitag hat der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung, den Tod Jesu am Kreuz als „Botschaft mit revolutionärem Potential bezeichnet“. Sie rufe dazu auf, den Blick auf die Menschen zu richten, „die unter Unterdrückung leiden, und für sie einzutreten“, teilte Jung mit. Als Beispiel nannte der Kirchenpräsident Frauen, die Opfer sexueller Gewalt würden, Menschen, die durch Krankheit ihren Arbeitsplatz verlören, Flüchtlinge, die in ihrer Heimat alles aufgeben müssten und Gefangene der Diktaturen in aller Welt. Wer auf das Kreuz schaue, müsse über das Elend und Unrecht in der Welt erschrecken, so Jung. WEITERLESEN

Gründonnerstag – Erinnerung an ziemlich schlechteste Freunde

Auf wen ich mich verlassen kann, zeigt sich, wenn es hart wird. So gesehen hatte Jesus keine Freunde. Als es darauf ankam, haben sie ihn im Stich gelassen. Aber er hat bedingungslose Freundschaft gestiftet. 

[Martin Vorländer, Evangelische Sonntags-Zeitung] Sie sitzen an dem Abend, den wir Gründonnerstag nennen, alle mit ihm am Tisch und feiern mit ihm das Pessachmahl. Simon Petrus, Johannes, Jakobus, Andreas, Thomas und die anderen. Die Frauen, die Jesus gefolgt sind, werden auch dabei gewesen sein: Maria Magdalena, Johanna, Susanna und die anderen. (Lukas 8,1-3) Sie alle spüren: Dieser Abend ist anders als alle anderen Abende. Was hier geschieht, übersteigt, was sie jemals erlebt haben. Was Jesus sagt, wie er das Brot teilt, wie er den Kelch segnet, das ist nicht von dieser Welt. Und sie sind mit dabei. Sie gehören dazu. Sie sind ein Teil von dem Großen, das mit Jesus Wirklichkeit wird. WEITERLESEN

„Ein erhellender und einladender Ort“

Foto: Astrid Würz

Nach mehr als zweieinhalbjähriger Bauzeit wurde die Evangelische Kirche Ober-Ramstadt mit einem Gottesdienst wiedereröffnet. Jubiläumsfeier „300 Jahre Kirche“ folgt im September.

Ober-Ramstadt. Der Innenraum der Kirche ist lichtdurchflutet, die hellen, warmen Grautöne von Kanzel, Kirchenbänken und der Empore korrespondieren mit den weißen Wandflächen und dem Sandsteinboden. Die neuen Lampen setzen punktuell Akzente – auch auf die goldglänzenden Ornamente des Orgelprospekts. Es riecht noch nach Farbe, aber das stört die rund 230 Gottesdienstbesucher nicht, die zur Wiedereröffnung gekommen waren. „Viele von uns haben die Kirche vermisst und diesen Tag herbeigesehnt“, sagte Pfarrerin Vera Langner. Sie hatten lange warten müssen, denn seit August 2015 konnte die Ober-Ramstädter Kirchengemeinde keine Gottesdienste mehr in ihrer evangelischen Kirche feiern. Die Handwerksbetriebe haben zunächst große Sanierungsmaßnahmen an Turm, Dach und Fassade ausgeführt. Im zweiten Bauabschnitt wurde der Innenraum modernisiert: neue elektrische Leitungen, Schalt- und Sicherungs-schränke sowie ein neues Audio- und Beleuchtungssystem ermöglicht nun die zentrale Steuerung von Licht, Ton, Heizung und Glocken. WEITERLESEN Bilder der Kirchenrenovierung

Wichtiger Beitrag zu einer humanen und solidarischen Gesellschaft

Acht neue Mitarbeitende in der Notfallseelsorge in Darmstadt kirchlich beauftragt. Darunter auch die Pfarrer Marcus-Stefan Großkopf (Erzhausen) und Konrad Rampelt (Griesheim), die in ihrem Dekanat Darmstadt-Land im Nebenamt beauftragt wurden.

 In leidvollen Situationen, in denen sich ein Abgrund aufzutun scheint, rücken Gott und der Glaube oft in weite Ferne. „Doch Gott stellt sich selbst zwischen uns und den Abgrund“, sagte Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse in ihrer Predigt im Gottesdienst der katholischen Innenstadtkirche St. Ludwig, in dem acht neue Mitarbeitende in der Notfallseelsorge Darmstadt und Umgebung kirchlich beauftragt wurden. Mit ihr gestaltete Dr. Christoph Klock, stellvertretender Dekan des Katholischen Dekanats Darmstadt und Pfarrer von St. Ludwig, den Gottesdienst.  WEITERLESEN

 

Gemeinde-Kooperation wird gefördert

Die Synode des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land tagte in Ober-Ramstadt. Schwerpunktthema des regionalen Kirchenparlaments war die neue Pfarrstellenbemessung, die ab 2020 gilt. Einblicke in die Kinder- und Jugendarbeit im Dekanat haben Andrea Wekwert und Jürgen Zachmann (siehe Bild links) gegeben. Die 40 Delegierten konnten sich über den Fusionsprozess, die statistischen Zahlen des Dekanats und über die Beschlüsse der Hessen-Nassauischen Kirchensynode informieren. WEITERLESEN

 Bildquelle: Ev. Dekanat Darmstadt-Land

„All in – Inklusion oder was?“

150 Jugendliche erfahren beim dekanatsweiten „Konfitag“ in Nieder-Ramstadt – spielerisch und hautnah - viel über Glauben, Gemeinschaft und ein Leben mit Beeinträchtigungen. Der christliche Illusionist und Artist Mr. Joy setzte abends mit einer spektakulären Show den Schlusspunkt.  

NIEDER-RAMSTADT. Vanessa aus Traisa ist erschrocken, denn sie merkt wie schwierig es ist, mit einer Brille, die 1,5 Promille Restalkohol im Blut simuliert, Distanzen einzuschätzen. „Alles scheint viel weiter weg zu sein“, sagt die 15-Jährige. Sie nimmt am Workshop ‚Jointtonic‘ in der Turmhalle der Wichernschule teil und gehört zu den rund 150 Konfirmandinnen und Konfirmanden, die an diesem Samstag mit ihren Begleitteams nach Nieder-Ramstadt gereist sind, um beim zweiten „Konfitag“ des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land dabei zu sein. „All in – Inklusion oder was?“ ist das Motto dieses Tages, das im Eröffnungsgottesdienst und in den zwölf Workshops auf unterschiedliche Weise thematisiert wird. Wie ist es, aus der Heimat zu flüchten? Wie komme ich im Alltag zurecht, wenn ich blind oder schwerhörig bin? Wie fühlt es sich an, auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein? Mit diesen und vielen weiteren Lebensfragen, haben sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden praxisnah und spielerisch auseinandergesetzt.

Fastenaktion: Zeig dich!

Am Aschermittwoch, dem 14. Februar 2018, beginnt die aktuelle Fastenaktion der evangelischen Kirche 7 Wochen Ohne. Sie steht unter dem Motto „Zeig dich! Sieben Wochen ohne Kneifen“. Debatten sind lästig, aber ohne Rede und Gegenrede kommt eine Gemeinschaft nicht weiter. „Zeig dich! Sieben Wochen ohne Kneifen“ lautet daher das Motto der evangelischen Fastenaktion 7 Wochen Ohne für 2018. Auch die Hilfsbedürftigen, die Einsamen und Kranken sollen sich zeigen.

Die Fastenzeit ist für Christen eine Periode des Nachdenkens über die eigene Existenz. In Zeiten, in denen unerschrockene Debatten wieder dringend geboten sind und auch die Schwachen in der Gesellschaft gehört werden müssen, sollten sich der Botschaft Jesu Christi zugewandte Menschen nicht verstecken, nicht untertauchen oder wegducken. Infos, Aktionsgruppen und mehr: 7wochenohne.evangelisch.de

Hochkarätiger Mix - das Programm 2018

Das neue Programm von Donnerstags:Kultur 2018

Nach dem beeindruckenden Vortrag von Pater Anselm Grün und dem Konzert der Simon & Garfunkel Revival Band in der ausverkauften Stadthalle Ober-Ramstadt, können Sie ich auf  weitere besondere Abende der Reihe „Donnerstags:Kultur 2018“ freuen: dem Babenhäuser Pfarrerkabarett, „2Flügel“ mit Konzert und Lesung sowie dem Kölner Kabarettisten Jürgen Becker und der Formation PopCHORn. NEU: Karten online erwerben  über die Plattform ztix.de  www.ztix.de/donnerstagskultur/cal.html

OBER-RAMSTADT.  Ausverkauft  ist bereits der Auftritt des Babenhäuser Pfarrerkabaretts am 22. März.   „2Flügel“, das sind die die Theologin und Schriftstellerin Christina Brudereck und der Pianist Benjamin Seipel, die am 26. April mit ihrem „Kopfkino“ Lichtspiele für die Seele bieten. Endlich kommt am 27. September der Kabarettist Jürgen Becker wieder nach Ober-Ramstadt, diesmal mit dem Programm „Volksbegehren. Die Kulturgeschichte der Fortpflanzung“. Zum Abschluss am 29. November werden über hundert Sängerinnen und Sänger auf der Bühne der Stadthalle stehen – der 100fache Pop- und Gospelsound von PopChorn wird dann den Raum füllen. Dieses Konzert ist bereits ausverkauft.

Tickets für Doku 2018 können  entweder an den Vorverkaufsstellen in Darmstadt, Ober-Ramstadt und Nieder-Ramstadt oder neu auch über die Plattform ztix.de  www.ztix.de/donnerstagskultur/cal.html erworben werden.

Wandern in den Highlands, Fahrt nach Taizé oder kreativ sein vor Ort?

Bild: Jürgen Zachmann

Evangelische Jugend Darmstadt-Land bietet 2018 ein vielfältiges Programm. „Walk and Talk“ ist das Motto der siebentägigen Wanderung durch die schottischen Highlands am Ende der Sommerferien. Jugendliche und ein Begleitteam sind mit Rucksack, Zelt und Proviant unterwegs und erkunden auch künstlerisch die Umgebung - mit ‚land-art‘. Tausende junge Menschen aus allen Erdteilen reisen jährlich nach Taizé, um die besondere spirituelle Atmosphäre zu erleben. In der letzten Juniwoche können Interessierte aus der Region Darmstadt an einer Jugendfahrt nach Taizé teilnehmen, gemeinsam arbeiten, feiern und die Gebete mit den charakteristischen Gesängen kennenlernen. Auf dem Jugendkirchentag in Weilburg (31. Mai bis 3. Juni) können Teenager Livemusik hören, Jugendgottesdienste feiern, von Gott reden, mitdiskutieren und Neues ausprobieren, unter anderem in den fünf Aktionsparks oder bei mehr als hundert weiteren Veranstaltungen.

Bereits am 17. Februar treffen sich über 200 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den 18 Kirchengemeinden des Dekanats auf dem Gelände der Nieder-Ramstädter Diakonie zum „Konfitag“. In den Osterferien bieten einzelne Kirchengemeinden Kinderbibeltage an. Projekttage mit spannenden Aktionen, Ferienspiele und Kinderfreizeiten für verschiedene Altersgruppen finden auch 2018 wieder statt. Mitmachen können Interessierte ferner beim inklusiven Theaterprojekt des „Theaters Chamäleon“ in Nieder-Ramstadt, ebenfalls getragen von der Evangelischen Jugend Darmstadt-Land (EJDL). Für die nächste Produktion ‚Neulich um Mitternacht‘ werden noch Mitspielerinnen und Mitspieler gesucht.

Infos und Anmeldung unter www.ejdl.de  Kalender 2018 mit allen Ansprechpartnern.innen

Weltgebetstag 2018: Frauen fordern radikales Umdenken

Mit ökumenischen Gottesdiensten und Aktionen rufen Frauen weltweit am 2. März 2018 zur Bewahrung der Schöpfung auf. Allein in Deutschland werden bis zu einer Million Besucher*innen erwartet. | Liturgie aus Surinam | Übersicht aller Gottesdienste im Dekanat Darmstadt-Land.

In über 130 Jahren hat sich der Weltgebetstag zur größten ökumenischen Frauenbewegung entwickelt. 2018 kommen die Gebete, Texte und Lieder aus dem südamerikanischen Surinam. Unter dem Thema „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ laden Frauen in über 120 Ländern zu ökumenischen Gottesdiensten ein. Das Schwerpunktland Surinam, das vor 300 Jahren bereits Naturforscherin Maria Sybilla Merian verzauberte, kämpft mit den Folgen von Abholzung und illegalem Rohstoff-Abbau. Die am Weltgebetstag beteiligten Frauengruppen rufen zu Umweltschutz und nachhaltiger Lebensweise auf. WEITERLESEN  

 

 

 

 

 

 

Jetzt wird's laut ...

Bildquelle: Hans Genthe

THEMEN-SPECIAL. „Ohne Musik wär' alles nichts” soll Mozart gesagt haben. Auch Kirche ist ohne Musik undenkbar. Wir beleuchten die Musikszene in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Charts, Videos, Beriche und mehr.

Eine Kirche ohne Lieder, ohne Orgel, ohne Chor? Undenkbar. Denn der christliche Glaube drückt sich immer auch durch Musik aus. Die Botschaft des Evangeliums wird nicht nur durch viele Worte, sondern auch durch Musik weitergegeben. Dazu kommen noch die Bilder des Glaubens. So ist die Musik ein Teil der christlichen Kunst. Der Glaube ist in seinem Wesen multimedial.

Eine Chart-Liste für christliche Musik gibt es nicht. Aber es gibt Künstler, die es über die Kirche hinaus zu Bekanntheit und sogar in die Charts geschafft haben. Mit Rock-, Pop- und auch klassischer Kirchenmusik haben sich die Musiker im gesellschaftlichen Liedgut verewigt. MEHR

Abbau von Barrieren und Neubeginn

Pfarrerin Claudia Allmann und Pfarrer Christoph Mohr stehen vor dem geplanten Durchbruch an der Nordseite der Kirche. Foto: Ev. Dekanat Darmstadt-Land

FUSION Die zwei evangelischen Kirchengemeinden in Nieder-Ramstadt, mit Trautheim und Waschenbach, sind ab 1. Januar 2018 wieder vereint – nach 56 Jahren der Trennung. Festgottesdienst am 31. Dezember um 17 Uhr mit Pröpstin Karin Held und Dekan Arno Allmann.

Nieder-Ramstadt. Auf der Baustelle an der Evangelischen Kirche in der Ortsmitte von Nieder-Ramstadt treffen sich Pfarrer Christoph Mohr und Pfarrerin Claudia Allmann. Der Rohbau für die Sanitäranlagen und den Begegnungsort steht bereits und im Frühjahr sollen Gottesdienstbesucher barrierefrei von der Kirche aus die Toiletten erreichen können, erläuterte Mohr. Das sei sowohl für ältere Frauen und Männer wichtig, die auf Gehhilfen angewiesen sind, als auch für viele Menschen mit Behinderungen. Denn am 1. Januar 2018 wird die Fusion der Evangelischen Lazarusgemeinde auf dem Gelände der Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) mit der Evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Ramstadt rechtlich wirksam werden und eine neue inklusive Kirchengemeinde entstehen. WEITERLESEN

Gemeinschaft guten Mutes

Bild: Martin Riedel

Lazarusgemeinde und Evangelische Kirchengemeinde Nieder-Ramstadt feiern Wiedervereinigung mit Festgottesdienst an Silvester

„Wir knüpfen aufeinander zu, wir knüpfen aneinander an, wir knüpfen miteinander, Shalom, ein Friedensnetz“, singt die Festgemeinde vergnügt am Silvesterabend. Knapp 200 Menschen waren in die Lazaruskirche gekommen, um einerseits das zu Ende gehende Jahr zu beschließen, andererseits die Wiedervereinigung der Evangelischen Lazarusgemeinde mit der Evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Ramstadt zu feiern. Nach rund fünf Jahren der Vorbereitung trat zum 1. Januar 2018 der Fusionsvertrag in Kraft. Lieber noch sprechen die Gemeinden von Wiedervereinigung: 1961 wurde die Lazarusgemeinde als eigenständige „Anstaltsgemeinde“ der Nieder-Ramstädter Diakonie mit eigener Pfarrstelle gegründet. Zuvor hatte es eine Kirchengemeinde Nieder-Ramstadt gegeben. HINTERGRUNDBERICHT

Die Besucherinnen und Besucher des Festgottesdienstes hatten am Eingang jeweils ein Stück Faden bekommen, das sie im Gottesdienst an das ihres Nachbarn knoteten. So entstand ein großes Netz über das ganze Kirchenschiff, das die Einheit der beiden Gemeinden symbolisieren sollte. Zuvor hatten sich Pfarrerin Claudia Allmann und Pfarrer Christoph Mohr symbolisch gegenseitig die Kirchenschlüssel übergeben.  Pröpstin Karin Held verlas die Fusionsurkunde, die Kirchenvorsteher legten vor der Gemeinde ein Gelöbnis ab, sich für die Einheit der neuen inklusiven „Evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Ramstadt“ mit Gottes Hilfe einzusetzen (siehe Bild links). WEITERLESEN

Ohne Furcht

Engel im Ulmer Münster. Foto: A. Allmann

Hector war der Ritter ohne Furcht und Tadel, unvergleichlich dargestellt im Film von Bud Spencer. Mit Hectors Schlagkraft und vielen Tricks besiegen die Italiener in diesem Film die Franzosen, die im Mittelalter eine italienische Stadt belagert hatten, in denen die Spanier eingeschlossen waren. 

Am Ende des Films ist jeder froh, dass mithilfe von Hector die Welt wieder in Ordnung, Frieden, Recht und Gerechtigkeit hergestellt ist. Eben mithilfe eines Einzelnen ohne Furcht und Tadel.  

Die Welt kommt in Ordnung dadurch dass einer furchtlos handelt nicht für sich selbst sondern für andere. Natürlich wünschen sich das viele auch heute. Denn es gibt viele böse Mächte, die den Frieden stören und die Guten bedrohen.

Eine Versicherungsgesellschaft untersucht jedes Jahr wovor wir Deutschen Angst haben. Sorgen rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie und Gesundheit werden da befragt. Und wie im vergangenen Jahr belegen die Ängste vor Terror und politischem Extremismus die Spitzenplätze. Die Bundesbürger befürchten aber auch, dass es durch den weiteren Zuzug von Ausländern zu Spannungen zwischen den Deutschen und den bereits hier lebenden Ausländern kommen könnte. Und die Ängste, die die Umwelt betreffen, sind größer geworden: vor Schadstoffen in Nahrungsmitteln und vor Naturkatastrophen.

Wer wünschte sich da nicht den ein oder anderen Hector der ohne Furcht und Tadel gegen alles angeht.

Natürlich wird das an Weihnachten nicht anders. Und es kommt auch kein furchtloser Ritter, der uns von allem erlöst. Die Welt ist leider auch am Fest nicht plötzlich friedlich und sicher. Das, was mir Angst und Sorgen macht, persönlich und auch politisch, das bleibt, leider.

Aber wir alle dürfen diese wunderbare Botschaft der Engel hören: Fürchtet Euch nicht. Fürchte Dich nicht! Denn Euch ist der Retter geboren.

Deshalb kann Weihnachten uns Menschen in all dem auch Hoffnung geben. Ja, wir brauchen Weihnachten mit der Botschaft der Engel. Das Gute hat durch diese Geburt damals in Betlehem einen gewaltigen Schub bekommen. Gott selbst ist in die Welt gekommen und will sie heller und friedlicher machen. Und er macht Engel und Menschen stark, damit sie mutig gegen das Böse kämpfen. Er steht in allem an unserer Seite. Deshalb dürfen wir das Weihnachtsfest mit allem, was es uns bringt, dankbar genießen.

Ein fröhliches, friedvolles Weihnachtsfest und einen von Gott begleiteten Jahreswechsel zu einem glücklichen Jahr 2018 wünscht Ihnen

Ihr Dekan Arno Allmann

PDF-Datei des Weihnachtsgrußes

 

GOSPEL: Das Musical-Quartett von 'Amazing Grace' begeistert in Ober-Ramstadt

Andreas Malessa; Bild: Ev. Dekanat Darmstadt-Land
Stars der deutschen Musical-Szene singen "Amazing Grace'. Bild: Ev. Dekanat Darmstadt-Land

Von einer geretteten Sünderseele

GOSPEL-MUSICAL Das "Amazing Grace"-Quartett bringt den Soul nach Ober-Ramstadt. Ein Artikel im Darmstädter Echo (25.11.) von Stefanie Steinert

OBER-RAMSTADT - "Amazing grace, how sweet the sound, that saved a wretch like me!" Erstaunliche Gnade, wie süß der Klang, die einen armen Sünder wie mich rettete: Mit diesen Verszeilen beginnt eines der bekanntesten Kirchenlieder der Welt, "Amazing Grace". Die Besucher der Reihe "Donners-tags: Kultur..." konnten beim Auftritt des "Amazing-Grace"-Quartetts in der Ober-Ramstädter Stadthalle in Form von Auszügen aus dem Amazing-Grace-Musical des Journalisten und Theologen Andreas Malessa auf beeindruckende Weise erleben, wie dieser weltberühmte Gospel entstanden war. ...

Zwischen „Um Gottes Willen!“ und „Mischt Euch ein!“

„Vom gesunden Maß der Arbeit“  

Buß- und Bettag 2017: besonderer Impuls-Gottesdienst in Modau mit dem Arbeitsmediziner Dr. Michael Vollmer und einem vielfältigen Musikprogramm. Weiterlesen

Buß- und Bettag (22.11.): Gottesdienste, Andachten und Impulse im Evangelischen Dekanat Darmstadt-Land

 „Um Gottes willen“ lautet die Kampagne zum Buß- und Bettag 2017.Das Motiv auf der Website busstag.de: ein tätowierter junger Mann in Jeans und schwarzem T-Shirt, der seinen Kopf auf die gefalteten Hände legt und betet. So einer im Gottesdienst? Das geht für viele gar nicht. „Um Gottes willen“ sagen Menschen aber auch, wenn etwas richtig schief gelaufen ist in ihrem Leben.

Beten, das klingt nach Zuspruch und Trost, aber Buße? Das Wort wirkt wie aus der Zeit gefallen. „Buße bedeutet umdenken, umkehren und sich neu ausrichten“, erläutert Dekan Arno Allmann. Es gehe darum eigenes Unrecht, eigene Versäumnisse zu erkennen und sich die eigene Schuld einzugestehen. Dafür gibt es einen Tag im kirchlichen Kalender: Der Buß- und Bettag am Mittwoch, 22. November, bietet für jede und jeden eine gute Gelegenheit darüber nachzudenken, lädt ein zu Besinnung und Neuanfang, kann Impulse geben aufzuräumen und Erleichterung zu spüren. ÜBERSICHT zu Andachten und Gottesdiensten am 22.11..

Ewigkeitssonntag: Trauern und der Toten gedenken

Foto: www.trauernetz.de

Für evangelische Christinnen und Christen ist der  Ewigkeitssonntag (Totensonntag) ein Gedenktag, an dem sie sich an verstorbene Angehörige und Freunde erinnern. Gemeindeglieder gedenken der in diesem Kirchenjahr Verstorbenen in Gottesdiensten und befehlen sie Gott an. Ein solcher Gottesdienst findet als Chatandacht auf www.trauernetz.de am diesjährigen Ewigkeitssonntag, 26. November 2017, um 18 Uhr statt.

 Das Internet als virtueller Trauerort: geht das?  Für manche schon, andere suchen in der Region Angebote. Die finden Sie unter www.trauerseelsorge.de, in Weiterstadt. Tabitha Oehler und ihr Team  bieten Einzelberatung und Gruppenangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, einen offenen Sonntagstreff und Gottesdienste.  

Prespektiven der Arbeit

Heidi Glasner, Referentin für Gesellschaftliche Verantwortung. Bild: Ev. Dekanat Darmstadt_Land
Tabitha Oehler, Fachstelle Trauerseelsorge. Bild: Ev. Dekanat Darmstadt-Land

Auf der Herbsttagung der Dekanatssynode in Ober-Ramstadt erhielten die 46 Delegierten Einblick in die Arbeitsbereiche Gesellschaftliche Verantwortung, Öffentlichkeitsarbeit und Trauerseelsorge. Die Mitglieder des ‚regionalen Kirchenparlaments‘ stimmten dem Haushaltsplanentwurf 2018 in Höhe von 1,79 Millionen Euro zu. Außerdem informieren sich die Synodalen über neue Wohnformen in der Region Darmstadt-Dieburg, den Stand der Fusion und die nächste Verwaltungsprüfung. Die stellvertretende Vorsitzende Helga Meier (Pfungstadt) leitete die Synode. Die Delegierten vertreten rund 46.000 evangelische Christinnen und Christen aus 19 Kirchengemeinden zwischen Erzhausen und Pfungstadt, Roßdorf und Ernsthofen.

 Ober-Ramstadt. Benachteiligte Jugendliche suchen oft vergeblich nach einem Ausbildungsplatz und haben kaum berufliche Perspektiven. Warum das so ist und was dagegen getan werden kann, erläuterte Heidi Glasner den Mitgliedern der Synode, die sich im Prälat-Diehl-Haus in Ober-Ramstadt zu ihrer Herbsttagung getroffen haben. berät und betreut. WEITERLESEN  

Demokratie in Gefahr?

Polit-Talk über gesellschaftliche Veränderungen im Elisabeth-Haus in Roßdorf. Zum Thema „Demokratie auf der Kippe?“ diskutierten die geschäftsführende Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD), die Landtagsabgeordnete Karin Wolff (CDU) und der Kreistagsfraktionsvorsitzende Dr. Friedrich Battenberg (Grüne) in der Reihe „Novemberseminare“, organisiert von der Evangelischen Kirchengemeinde Roßdorf und dem Kulturhistorischen Verein Roßdorf.

 oßdorf. Etwas ist anders an diesem Abend vor dem Elisabeth-Haus. Der Haupteingang ist aus Sicherheitsgründen gesperrt, der Zugang erfolgt über den Hof. Schließlich ist mit Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries eine hochrangige Politikerin zugegen. „Ich war schon immer, auch in der Schule, engagiert für das, was ich gerecht fand“, sagt sie in der Vorstellungsrunde WEITERLESEN

Kinder gestalten Schaufenster

Foto: Christina Kolb für Darmstädter Echo

EVANG. KITA EICHE:  Mädchen und Jungen aus Ober-Ramstadt basteln Bücher während der Kinderbibelwoche anlässlich des 500-jährigen Reformationsjahrs hergestellt haben und stellen sie in einer Buchhandlung aus. Ein Bericht von Christina Kolb für das Darmstädter Echo, 10.11.17.

OBER-RAMSTADT - Stolz stehen Andrea, Denisa, Tim, Alessandra, Marlene, Melina, Buse und Kiara vor dem Schaufenster von Buch & Co. in Ober-Ramstadt und zeigen stolz auf das, was hinter der Glasscheibe zu sehen ist. „Das haben wir alles selbst gemacht“, erzählt Tim stolz. Am Donnerstagvormittag haben die vier- bis fünfjährigen Kinder der Evangelischen Kindertagesstätte Eiche in Ober-Ramstadt gemeinsam mit Leiterin Martina Knöß sowie der Fachkraft für Sprache, Tina Ulrich, das Schaufenster gestaltet. Zu sehen sind vor allem selbst gestaltete Bücher, die die Jungen und Mädchen während der Kinderbibelwoche anlässlich des 500-jährigen Reformationsjahrs hergestellt haben. WEITERLESEN 

Kinder der Ober-Ramstädter Kita Eiche erleben eine Zeitreise in den Alltag der Menschen vor 500 Jahren. Ein Bericht von Miriam Gartlgruber im Darmstädter Echo, 3.11.17

OBER-RAMSTADT - Altertümliche Musik und zarte Glockenklänge dringen am Donnerstagvormittag durch die evangelische Kindertagesstätte Eiche. Eine Magd in wallendem Gewand rauscht vorbei, hinter ihr ist ein mittelalterlicher Markt im Gange – es scheint, als habe eine Zeitreise stattgefunden. „Als evangelische Einrichtung nehmen wir uns hier natürlich dem Reformationsjubiläum an und beschäftigen uns mit dem Thema Luther“, erklärt Kita-Leiterin Martina Knöß dazu.

In einer Kinderbibelwoche sind die Kleinen von Mittwoch bis Freitag auf den Spuren des Reformators unterwegs, erhalten Einblick in sein Leben und Wirken. Jeder Tag startet mit dem Film „Martin – eine Geschichte von vor langer Zeit“, den eine Braunschweiger Kita gedreht hat und in dem die Geschichte Luthers nachgespielt wird. WEITERLESEN

 

 

Christ sein leben

 Insgesamt feiern rund 2000 Menschen „Reformation 2017 ökumenisch“ in Darmstadt
Übertragung in die Ev. Stadtkirche – gut besuchtes Kinder- und Jugendprogramm

 Ein stimmungsvolles Fest haben rund 1300 Besucherinnen und Besucher am Abend des Reformationstags im Darmstadtium gefeiert. Unter dem Motto „Freiheit leben – Glauben teilen – Zukunft gestalten. Reformation 2017 ökumenisch“ hatten die christlichen Kirchen in Darmstadt und der Region zur zentralen Feier eingeladen. Ein ökumenischer Projektchor mit mehr als 100 Stimmen eröffnete zusammen mit Mitgliedern des Staatsorchesters Darmstadt feierlich den Abend mit der Bachkantate „Gott der Herr ist Sonn und Schild“. Wegen der großen Nachfrage wurde die Feier in die Evangelische Stadtkirche übertragen, wo weitere rund 300 Gäste das dreistündige Programm verfolgten. Das Kinderprogramm am Nachmittag besuchten rund 250 kleine und große Gäste, zum Jugendprogramm kamen rund 200 Jugendliche.

 Auf das Motto des Jahresprojekts, das auch über der Feier am Dienstagabend stand, gingen die Referenten Fulbert Steffensky und Christina Brudereck ein. Als verbindendes Symbol wurde während der Feier ein großes Holzkreuz auf der Bühne aufgerichtet. Pfarrer und Liedermacher Clemens Bittlinger sang mit dem Pianisten Benjamin Seipel, Chor und Orchester sein Lied „Dieses Kreuz“ mit der Festgemeinde. Vom Schmunzeln bis zu lautem Lachen brachten das Erste Allgemeine Pfarrer(!)Kabarett und das A-cappella-Quartett „Maybebop“ ihr Publikum. WEITERLESEN 

Viel bewegt in fast zwei Jahrzehnten

Pfarrer Manfred Hauch wechselt nach 19 Jahren von Eschollbrücken an die Bergstraße.

 Eschollbrücken. Manfred Hauch sitzt im Arbeitszimmer des alten Pfarrhauses und blickt zurück auf 19 Jahre, die er als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Eschollbrücken und Eich tätig war. Der 60-jährige Theologe wurde am Sonntag, (17.) mit einem festlichen Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Eschollbrücken von Dekan Arno Allmann aus seinem Dienst in Eschollbrücken verabschiedet.

Fast zwei Jahrzehnte Pfarrdienst, das umfasst eine Vielzahl an Gottesdiensten, Taufen, Trauungen und Konfirmationen sowie Beerdigungen. Vielen Gemeindemitglieder werden die großen Feiern in Erinnerung bleiben - die Ökumenischen Sternstunden von und mit Clemens Bittlinger, die Osternacht, die festlichen Weihnachtsgottesdienste und Adventskonzerte. „Mir sind im Laufe der Jahre mehr und mehr auch die kleinen, leisen Gottesdienste ans Herz gewachsen, in denen es leichter fällt, sich in der Stille auf die Religion zu konzentrieren“, sagt Manfred Hauch. Gern hat der mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden die „Perlen des Glaubens“ thematisiert, denn hier könne Religion und Glaube mit dem Alltag verbunden werden. WEITERLESEN

Ohne neue Strukturen keine Soziale Gerechtigkeit

Foto: Siegmund Krieger

Rund 150 Frauen, Männer und Jugendliche diskutierten beim Wahl-Talk unter dem Titel "miteinander gerecht leben" intensiv mit Bundestagskandidatinnen und –kandidaten im Kreistagssitzungssaal in Darmstadt-Kranichstein. Das Duo Kabbaratz gab einen satirischen Einstieg ins Thema. Veranstaltet wurde der Talk von „Kirche findet Stadt“. 
 
So nah waren die meisten Gäste den Politikerinnen und Politikern ihres Wahlkreises – Darmstadt (186) oder Dieburg (187) - noch nie gekommen wie an diesem Abend im Kreistagssitzungssaal: Etwa 150 Frauen, Männer, und Jugendliche nahmen am Wahl-Talk in Darmstadt-Kranichstein teil, zu dem das Forum Gemeinwesenarbeit/Gemeinwesendiakonie „Kirche findet Stadt“ eingeladen hatte. Sie diskutierten an diesem heißen Sommerabend mit den Bundestagskandidatinnen und –kandidaten Frank Diefenbach (Grüne), Michael Friedrichs (Linke), Dr. Astrid Mannes (CDU), Christel Sprößler (SPD), Daniela Wagner (Grüne) und Dr. Jens Zimmermann (SPD). Nicolas Wallhäußer (FDP) musste kurzfristig wegen einer Erkrankung absagen. So hatten die drei Politikerinnen und drei Politiker jeweils dreißig Minuten Zeit, um an einem der sieben großen Tischrunden mit der Gruppe über ein festgelegtes Thema zu sprechen: „Migration – Integration – Inklusion“., „Wohnen“, Generationengerechtigkeit“, Arbeit und Teilhabe“, Recht auf Gesundheit“, Demokratie leben und Bildung gestalten“ sowie „Armut und Vermögen“.            WEITERLESEN  

Im Konfi-Camp in Wittenberg

175 Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Teamerinnen und Teamern, Pfarrerinnen und Pfarrern erlebten fünf  ereignisreiche und fröhliche Tage zum Thema "Trust and Try" beim Konfi-Camp in Wittenberg. Vor den Toren der Lutherstadt bezogen die Jugendlichen aus vielen  Evangelischen Kirchengemeinden in der Region Darmstadt  gemeinsam mit 1.500 Konfis aus allen Teilen Deutschlands ihre Zelte.  Anlass für dieses einzigartige Projekt ist das Jubiläum "500 Jahre Reformation". Foto: Evang. Jugend Darmstadt-Land

 

 

Vertreibung, Flucht und Neubeginn

 Der Deutsche Waldensertag 2017 in Rohrbach bot viel Historisches – vom Festumzug bis zum Szenischen Spiel, widmete sich aber auch hochaktuellen Themen wie dem Hilfsprojekt „Mediterranean Hope“ für Flüchtlinge in Italien.

ROHRBACH. Viele Männer und Frauen trugen einfache weiße Leinenhemden, schulterten Heugabeln und Sensen oder zogen Holzkarren hinter sich her, in denen strohgefüllte Jutesäcke lagen oder kleine Kinder saßen. Beim historischen Festumzug am Deutschen Waldensertag 2017 in Rohrbach erinnerten diese Dorfbewohner an die Ankunft der Glaubensflüchtlinge vor mehr als 300 Jahren im Odenwald. Einige Frauen und Mädchen zeigten sich in ihrer ortstypischen blau-rot-weißen Tracht, auswärtige Gruppen trugen andersfarbige historische Kleidung. Denn aus unterschiedlichen Städten und Dörfern, die meist zu Hessen, Württemberg oder Baden gehören, waren die Nachfahren der Waldenser an diesem warmen Sommersonntag nach Rohrbach gekommen, um sich zu treffen, Vorträge zu hören und Gottesdienst zu feiern. WEITERLESEN

Frauen verändern die Gesellschaft

Bildquelle: Ev. Dekanat Darmstadt-Land

Beim zweiten Frauenmahl des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land trafen sich in Roßdorf 50 Frauen zum Gespräch. Tischreden hielten (siehe Bild von links nach rechts) die Managerin Monika Lünzmann, die Seniorenbeiratsvorsitzende Monika Hübenbecker, die Trauerseelsorgerin Tabitha Oehler, die Landtagsabgeordnete Heike Hofmann und die Juristin Martina Winkelmann.

Roßdorf. „Wir haben schon viel erreicht, aber es bleibt noch viel zu tun“, betonte Heike Hofmann. Die SPD-Politikerin aus Gräfenhausen sprach sich an diesem Abend nicht nur für ein Familiengeld der Partner in der Elternzeit aus, sondern auch für ein Gesetz, das für Entgeltgleichheit bei Männern und Frauen sorgt. Hofmann war eine von sechs Frauen aus Politik, Gesellschaft, Kirche und  Wirtschaft, die beim zweiten Frauenmahl des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land unter dem Motto „Frauen verändern Leben!“ inhaltliche Impulse setzten.

Im festlich geschmückten Saal des Elisabeth-Hauses genossen 50 Frauen einen inspirierenden Abend mit interessanten Tischreden, anregenden Gesprächen und ausgezeichnetem Essen. Die Frauen, viele Mitglied im Kirchenvorstand ihrer Gemeinde, tauschten sich an diesem heißen Juniabend schon vor dem offiziellen Beginn im Freien an Stehtischen aus und taten dies immer wieder während der fünf Gänge des Menüs. Und sie nutzten eifrig die bereit liegenden roten Fächer, um sich abzukühlen. WEITERLESEN   FOTOGALERIE

KIRCHENTAG: Jetzt gehen wir und können anders

Beim Festgottesdienst zum Abschluss des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages am Sonntag in Wittenberg predigte der südafrikanische Erzbischof Thabo Makgoba. 

 Makgoba bezeichnete die Reformation Martin Luthers als "mehr als einen theologischen Wendepunkt." Sie sei ein "definierender Moment in unserer soziologischen und politischen Entwicklung" gewesen und biete die Möglichkeit ein "inspirierendes GPS, ein globales Positionierungssystem für die nächsten 500 Jahre" zu werden. Makgoba wandte sich an die jungen Menschen im Publikum und forderte sie auf: "Hört die Schreie der anderen und unseres Planeten! Hört, wie Gott sie hören würde." Wie einst Martin Luther King habe auch er einen Traum für die Welt. "Dass eines Tages all die narzisstischen, nationalistischen, isolationistischen Ausschweifungen der Gegenwart verschwinden werden" und stattdessen "ein weltweites Bewusstsein entsehen wird, dass wir eine Menschheit sind."

Auch Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au und der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm appellierten an die Anwesenden, den Weg in die Zukunft mit dem Blick für den Nächsten zu gehen. "Das Gespräch auch mit denen zu suchen, die keinen Dialog führen wollen, ist anstrengend und es kann verletzen", so Aus der Au, "aber nur das durchbricht die verbale Aufrüstung und Gewalt." Es verändere uns, den anderen Menschen anzusehen."  "Vielleicht", so der Ratsvorsitzende in einer Bestärkung von Makgobas Worten, "erleben wir das Wachsen einer Generation 2017, in der junge Leute aufbrechen! Eine Generation, die aus dem Reformationsjubiläumsjahr einen Neuaufbruch zum Glauben mitnimmt und uns alle

Auch Pfarrer und Liedermacher Clemens Bittlinger sowie der Posaunenchor unter Leitung von Gerlinde Fricke wirken mit beim Programm des Kirchentages in Berlin. Das Bild links zeigt das Bläserensemble beim Gastspiel vor dem Brandenburger Tor.

Konfi-Musical

Pfungstadt/ Nieder-Ramstadt.Ablassblues, Rockmelodien, ein Rap un der Bibelübersetzersambe auf der Wartburg sind neben dem Titelstück musikalische Höhepunkte des Musicals Mönsch Martin, das erstmals 2011 zum Kirchentag in Dresden aufgeführt wurde.  Der Titel ist bewusst doppeldeutig gewählt, um das Leben des Reformators Martin Luther in allen Facetten zu zeigen – als Mönch aber eben auch als Mensch. Das Stück für die ganze Familie nimmt die Zuschauer mit in die Zeit Martin Luthers, erzählt von seinem Leben und Wirken und schlägt eine Brücke aus dem Mittelalter ins hier und jetzt.

Samstag, 20. Mai,  17 Uhr, Pfungstadt, Ev. Martinskirche (Kirchstraße 33).

Schauspieler, Sänger und Musiker sind die Konfirmandeninnen und Konfirmanden des aktuellen Jahrganges aus Pfungstadt und Hahn,  unterstützt von der Kinder- und Jugendkantorei. Es ist ein Mitmachprojekt, das offen ist für alle, die Spaß am Singen haben. Eintritt frei.

 Sonntag, 21. Mai, 17 Uhr, Nieder-Ramstadt, Ev. Lazaruskirche (Bodelschwngweg 1): Anstelle eines Vorstellungsgottesdienstes präsentieren die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Modau. Ernsthofen und der Lazarusgemeinde zusammen mit dem Theaterernsemble Chamäleon, einer Projektband und einem Projektchor Auszüge aus dem Konfi-Muical "Mönsch Martin 2017". Das inklusive Projekt ist ein Beitrag der Gemeinden zum Lutherjahr "500 Jahre Reformation". Pfarrer Joachim Fuchs, Marc Mißkampf als musikalischer Leiter und Jürgen Zachmann (Theater Chamäleon)  haben das Musical für ihre Konfirmanden und Theaterleute speziell umgeschrieben. Die große Bühne in der Lazaruskirche bietet Raum für da große  Ensemble. Der Eintrtt ist frei. Spenden werden erbeten.

Herz über Kopf

160 Jugendliche erfahren beim ersten dekanatsweiten „Konfitag“ in Nieder-Ramstadt – spielerisch und hautnah - viel über Glauben, Achtsamkeit und ein Leben mit Beeinträchtigungen. Der christliche Illusionist und Artist Mr. Joy setzte abends mit einer spektakulären Show den Schlusspunkt. NIEDER-RAMSTADT. Malte aus Gräfenhausen schaut angestrengt auf den Busfahrplan und merkt wie schwierig es ist, mit einer Brille, die 1,2 Promille Restalkohol im Blut simuliert,  Abfahrtszeiten und Haltestellen zu entziffern. Gehandicapt durch eine solche Brille ist auch Lilli aus Traisa, die versucht einen Roller im Slalom zu fahren, ohne die orangefarbenen Hütchen umzuwerfen. Die beiden nehmen am Workshop „Jointtonic“ im Haus der Evang. Kirchengemeinde teil und gehören zu den rund 160 Konfirmandinnen und Konfirmanden, die an diesem Samstag mit ihren Begleitteams nach Nieder-Ramstadt gereist sind, um beim ersten „Konfitag“ des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Land dabei zu sein. „Herz über Kopf“ ist das Motto dieses Tages, das im Eröffnungsgottesdienst und in den neun Workshops auf unterschiedliche Weise thematisiert wird. Wie ist es, aus der Heimat zu flüchten? Wie komme ich im Alltag zurecht, wenn ich blind oder schwerhörig bin? Wie fühlt es sich an, auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein? Mit diesen und vielen weiteren Lebensfragen, haben sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden praxisnah und spielerisch auseinandergesetzt. WEITERLESEN   BILDER VOM KONFITAG

 


Aktuell

Jahreslosung 2018 "Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst" (Johannes, 21,6) Gedanken dazu von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung 

zum Veranstaltungskalender

MYSTIK:  am 14.11.18 tritt der internat. bekannte Pantomime Carlos Martinez mit dem Programm "Der Klang der Stille" in der Reihe Mystische Momente Mühltal 2018 in der Lazaruskirche Nieder-Ramstadt auf.  Im September begeisterte Andy Lang mit dem "Klang der Kelten" 70 Zuhörer in der Lazaruskirche.

KONZERT mit Clemens Bittliger & Band zu "Perlen des Glaubens" am 15.11. in Erzhausen.

16. November musik. TAIZE-ANDACHT in Ernsthofen; 17. November TROSTKONZERT in der Lutherkirche Griesheim. Infos dazu und weitere Termine im Kalender "Musik in Kirchen" 2. Halbj. 2018. 

Große SÜDBALKAN-RUNDREISE 2019 (28.4. - 11.5.) auf den Spuren der Römer, Venezianer, Osmanen in die Nachfolgestaaten Jugoslawiens mit der Evang. Erwachsenenbildung Darmstadt-Land. Ingo Mörl und Peter Bender begleiten die Gruppe als erfahrene Reiseleiter. INFO-ABEND am 7.11.18 um 19.30 h im Prälat-Diehl-Haus, Ober-Ramstadt.

Ev. KITA und Familienzentrum Eiche in Ober-Ramstadt für Deutschen Lesepreis 2018 nominiert.

KRIMIDINNER in Ober-Ramstadt: Verbrechen lohnt sich ein Bericht von M. Gartlgruber im Darmstädter Echo.

LESUNG mit Florian Sitzmann aus "Der halbe Mann" am 18.3. in Ober-Ramstadt. Benefizveranstaltung für die Kirchenrenovierung.

Die Simon & Garfunkel Revival Band feierte einen umjubelten Konzertabend in Ober-Ramstadt. Ein Bericht von Miriam Gartlhuber im Darmstädter Echo

ANSELM GRÜN riet "Versäume nicht dein Leben". Ein Bericht  im Darmstädter Echo über die Auftaktveranstaltung der Do:ku-Reihe im Darmstädter Echo.

Die "NACHT der KIRCHE"  in Nieder-Beerbach bot den Gästen vieles - Musik, Theaterszenen - Christian Klischat als Martin Luther - und spirituelle Elemente. Ein Bericht von Rebecca Keller im Darmstädter Echo

 

 

"Lasst die Kirche im Dorf! Keine halben Sachen auf dem Land!"
Unter diesem Motto protestiert der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Ernsthofen gegen den Beschluss des Dekanatssynodalvorstandes, die Pfarrstelle Ernsthofen zum 1.1.2020 zu halbieren. Das Protestschreiben.

Arno Allmann steckt mitten in seiner dritten Amtszeit als Dekan: Warum er "Kirche als gestaltende und lebendige Kraft" sieht, erfahren Sie im Interview. 

"Noch Raum in der Herberge"? Neues Orientierungspapier der Kirchenleitung zur Flüchtlingsarbeit veröffentlicht. Hinweise für ehrenamtliche Helfer/-innen: netzwerk-asyl.net des ökumenischen Netzwerkes Asylkreis Darmstadt-Dieburg.

Die Bilder der Preisträger des Fotowettbewerbes der Konfis zum Thema "mein Sonntag".

Profitgier bedroht Naturvolk. Aktivistin Christina Haverkamp erzählte 170 Schülern in Ober-Ramstadt über das Leben der Yanomami und ihre Atlantiküberquerung auf einem Bambusfloß.