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Seelsorge

Seelsorge hat viele Ausprägungen. Einige Pfarrerinnen, Pfarrer und Gemeindepädagoginnen haben sich auf bestimmte Bereiche der Seelsorge spezialisiert. Sie sind in der Gefängnisseelsorge, der Trauerseelsorge oder der Notfallseelsorge tätig. Seit Jahrzehnten sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter.innen der Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar. Neu ist das Feld der Seelsorge in Hospiz und Palliativstationen bzw. für ambulante Palliativteams.

 

Notfallseelsorge

Der ökumenischen Notfallseelsorge (NFS), gegründet im Jahr 2000, gehören rund 45 ehrenamtliche Mitarbeitende an, die nach einer sorgfältigen Schulung für Einsätze im Bereich Darmstadt und Umgebung zur Verfügung stehen. Sie leisten „Erste Hilfe für die Seele" in Notfällen und Krisensituationen nach Anforderung durch die Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei.

Die NFS unterhält rund um die Uhr einen Bereitschaftsdienst zur Begleitung von Menschen bei plötzlichen Todesfällen, Verkehrsunfällen, von Angehörigen bei Suizid und Suizidversuch, Brandereignissen und anderen Ausnahmesituationen. Darunter fällt auch die Betreuung von Augenzeugen, beteiligten Helferinnen und Helfern sowie den Personen der Rettungsorganisationen nach außergewöhnlichen seelischen Belastungen.

Jeweils zwei Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen der NFS teilen sich den A- und B- Dienst während einer Einsatzwoche, zusätzlich besteht eine C-Hintergrundbereitschaft. In regelmäßigen Treffen und in kleineren Supervisionsgruppen unter fachlicher Begleitung reflektieren die Mitarbeitenden der NFS ihre Praxis und sprechen ihre Dienstpläne ab. Regelmäßig bildet die Notfallseelsorge ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus.

Ein Leitungskreis übernimmt die Planung, die Kontakte zu den Rettungsdiensten und die Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen zur Notfallseelsorge im Bereich Darmstadt und Umgebung finden Sie unter http://www.nfs-darmstadt.de/

„Lege das eine Ohr auf den Boden, dann ist das andere offen für den Himmel“

Geschäftsstelle:
Pfarrer Heiko Ruff-Kapraun
Telefon: 01 71 – 374 49 99
E-Mail: kapraun@nfs-darmstadt.de
(allgemein): info@nfs-darmstadt.de

Internet: www.nfs-darmstadt.de 

Ingo Mörl, Bildungsreferent im Evangelischen Dekanat Darmstadt-Land, ist auch im Team der Notfallseelsorge aktiv. Am Bundeskongress der Notfallseelsorger in München 2014 nahm er teil.  Den Mitschnitt eines Filmbeitrages finden Sie auf folgendem Youtube-Kanal:

https://www.youtube.com/watch?v=GzkOVK3mABI&list=UUnJH_9jxVVsJKXkrU5Bt9hw

 

 

Telefonseelsorge

Jeder Mensch kann unerwartet in Krisen geraten. Einige kann man alleine bewältigen, manche nicht. Und oft gibt es niemand, mit dem man darüber reden kann. Was tun?

Bei der TelefonSeelsorge gibt es die Möglichkeit zum vertraulichen Gespräch – 24 Stunden täglich, auch an Sonn- und Feiertagen.

Telefon (0800) 111 0 111 oder (0800) 111 0 222, anonym und kostenfrei über den Mobilfunk und das Festnetz.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.telefonseelsorge-darmstadt.de/ 

Trauerseelsorge

Die Trauerseelsorge bietet Begleitung an in einem geschützten, lebensbejahenden Raum. Sie ist ein Ort, an dem Sie einfach ankommen können - bei anderen und sich selbst.

Hier dürfen Sie Unsagbares in Worte fassen, Ihren Gefühlen trauen, sich Zeit lassen, die Frage nach dem „warum“ stellen und hier kann Ihre Klage, Ihre Verzweiflung, Ihre Sehnsucht zum Ausdruck kommen. Die Trauerseelsorge geht ein Stück mit auf Ihren ureigenen Wegen in der Trauer und begleitet Sie auf der Suche nach dem, was bleiben darf. Sie haben hier die Möglichkeit andere Menschen zu treffen, die wie Sie trauern, die verstehen, wie es ist, sich ver-rückt zu fühlen.

Die Angebote

  • Gruppen und Einzelgespräche für Trauernde, trauernde Eltern und Jugendliche
  • Sonntagstreff für Trauernde
  • Fortbildungsangebote und Hilfestellung für Erziehende und Menschen, die mit Trauernden zu tun haben
  • Bereitstellung von Literatur
  • Gedenkgottesdienste

Termine bitte nachfragen. Die Angebote für Betroffene sind überkonfessionell, überregional und kostenfrei.

Kontakt

Trauerseelsorge
Ev. Kirchengemeinde Weiterstadt
Ev. Dekanat Darmstadt-Land
Herrngartenweg 5
64331 Weiterstadt/ Braunshardt

Telefon: 061 50 -151 82
Telefax: 061 50 -18 73 64
E-Mail: t.oehler@trauerseelsorge.de
www.trauerseelsorge.de

Alten- Kranken- und Hospizseelsorge

Kontakt

Alten-, Kranken- und Hospizseelsorge 
Schwerpunkt Seelsorge in palliativen und hospizlichen Netzwerken in Darmstadt und Umgebung

Karin Herrmann-Brandenburg
Pfarrerin und Koordinatorin für Alten-, Kranken-, Hospiz- und Palliativseelsorge in Darmstadt und Umgebung


Telefon: 061 51 / 403-2222
E-Mail: herrmann-brandenburg (at) haus-der-kirche.de 

 

Gefängnisseelsorge

Seelsorger und Seelsorgerinnen gehen als VertreterInnen der Kirchen in die Gefängnisse. Sie sind geschickt unter dem Wort Jesu: „Ich bin gefangen gewesen und ihr habt mich besucht" (Matthäus 25, 36). Nach christlichem Menschenbild verliert kein Mensch seine von Gott geschenkte Würde. Gott gibt jedem Menschen jederzeit die Möglichkeit, einen anderen Weg einzuschlagen, umzukehren, ein Leben ohne Straftaten zu führen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Evangelischen Konferenz für Gefängnisseelsorge in Deutschland unter: http://www.gefaengnisseelsorge.de/

Der Evangelische Pfarrer Martin Faber ist seit 2001 als Gefängnisseelsorger in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Weiterstadt tätig. Er betreut eine Gesprächsgruppe in der JVA und eine afrikanische Gemeinde, die ihren eigenen Gottesdienst feiert. Aber sein Schwerpunkt ist der Chor. Der singt jeden zweiten Sonntag in zwei aufeinander folgenden Gottesdiensten. An den anderen Sonntagen predigt Fabers katholischer Kollege in der Gefängniskirche. Bis zu 70 Gefangene nehmen an den Gottesdiensten teil. Faber ist nicht nur für die Insassen Ansprechpartner, sondern auch für das Personal. So unternimmt er mit den Bediensteten einmal im Jahr eine Fahrt. Außerdem ist der Theologe auch Vorsitzender der Ev. Konferenz für Gefängisseelsorge in Deutschland.

Weitere Informationen zur Person von Martin Faber und seiner Arbeit in der Justizvollzugsanstalt finden Sie hier.

Kontakt
Justivollzugsanstalt Weiterstadt

Gefängnisseelsorge
Pfarrer Martin Faber
Vor den Löserbecken 4
64331 Weiterstadt
Telefon: 061 50 / 102 - 50 10, oder - 50 12
E-Mail: martin.faber@jva-weiterstadt.justiz.hessen.de